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GdW und BFW begrüßen die angekündigte Erhöhung des Wohngeldes

Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) und der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungs- und Immobilienunternehmen (BFW) begrüßen die Bestrebungen von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee, das Wohngeld spürbar anzuheben.

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„Die jetzt von Bundesminister Tiefensee vorgeschlagene deutliche Erhöhung des Wohngeldes wird von uns sehr begrüßt und nachdrücklich unterstützt. Sie ist dringend erforderlich, denn die letzte Erhöhung liegt bereits sieben Jahre zurück“, erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW. „Kostentreiber bei den finanziellen Aufwendungen für das Wohnen sind vor allem die exorbitant steigenden Energiepreise. Alleine die Preise für Strom stiegen im Jahr 2007 um durchschnittlich 6,8 Prozent“, so Walter Rasch, Vorsitzender des BFW.

Vor allem Niedrigverdiener und Rentner werden zunehmend belastet. Dies zeige auch die Mietbelastungsquote der Wohngeldempfänger, die 2005 – trotz des Wohngeldzuschusses - im Jahr 2005 immer noch bei 31,6 Prozent lag. Die entsprechende Belastung aller Mieter in Deutschland mache dagegen nur 25,5 Prozent aus.

Daher bewerten GdW und BFW die Überlegung von Bundesminister Tiefensee, bei der Höhe des Wohngeldes zukünftig die Energiekosten zu berücksichtigen als sehr sachgerecht. Im Gegensatz zu den Regelungen nach SGB II (Hartz IV) ermögliche das Wohngeldgesetz bisher nur einen Zuschuss, der sich an der Kaltmiete orientiert.

„Die Anpassung des Wohngeldes ist letztlich auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit“, so Lutz Freitag vom GdW. „Nach unserer Einschätzung ist eine Anhebung des Wohngeldes um mindestens 10 Prozent erforderlich“, erklärt der BFW-Vorsitzende Walter Rasch. GdW und BFW fordern die Bundesregierung und Bundestag auf, die von Bundesminister Tiefensee vorgeschlagenen Änderungen zügig zu übernehmen und gemeinsam mit den Bundesländern umzusetzen.