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GdW: Rückgang der Mietschulden setzt sich fort

Der Rückgang der Mietschulden bei den vom GdW bundesweit vertretenen rund 3.200 Wohnungsunternehmen hat sich auch im Jahr 2005 fortgesetzt", erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, auf Grundlage aktueller Ergebnisse aus der GdW-Jahresstatistik. Der Rückgang um fast 11 Prozent von bundesweit 702 Mio. Euro im Jahr 2004 auf 627 Mio. Euro Ende 2005 stehe für ein optimiertes und sozial engagiertes Forderungsmanagement der Wohnungsunternehmen im GdW-Bereich.

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"Mietrückstände gar nicht erst dauerhaft entstehen zu lassen, ist – neben anderen wichtigen Funktionen – ein bedeutendes Ziel des weit verbreiteten Sozialmanagements der Wohnungsunternehmen. Die dabei angebotenen Beratungsleistungen und Hilfestellungen der Wohnungsunternehmen haben sich zum Nutzen beider Seiten bewährt", so GdW-Präsident Freitag. Allerdings dürfe trotz dieser positiven Entwicklung nicht übersehen werden, dass sich die Mietschulden in Deutschland immer noch auf einem problematisch hohen Niveau befänden. In einer großen Zahl von Haushalten werde die vertragliche Pflicht zur monatlichen Mietzahlung gegenüber anderen Verwendungen des Einkommens verantwortungslos vernachlässigt.

Die schlechtere Lage auf dem Arbeitsmarkt und damit Einkommenssituation in den neuen Bundesländern spiegelt sich in deutlich höheren Mietrückständen bei den ostdeutschen Wohnungsunternehmen wider. Die ostdeutschen Wohnungsunternehmen führten zum Jahresende 2005 rund 313 Mio. Mietschulden in ihren Büchern. In Westdeutschland beliefen sich die Rückstände auf insgesamt 314 Mio. Euro.

Im Verhältnis zur gesamten Miethöhe machten die Mietschulden bundesweit 3,7 Prozent aus. Dieser Wert lag mit 5,2 Prozent in den neuen Bundesländern deutlich höher als in Westdeutschland mit 2,8 Prozent. Im Ländervergleich zeigten Bayern mit 2 Prozent und Niedersachsen mit 2,2 Prozent die niedrigsten Quoten. Die höchsten Werte mussten die Unternehmen in Brandenburg mit 6,8 Prozent, und Thüringen, 6,5 Prozent, betriebswirtschaftlich verkraften.