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GdW begrüßt Zustimmung des Bundesrates zur Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 16. Februar 2007 der Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) zugestimmt. Nach Einschätzung des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen ergeben sich für Wohnungseigentümergemeinschaften mit dem neuen Recht eine ganz Reihe von Verbesserungen bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums. Demnach könne u. a. die Verteilung der Betriebs- und Verwaltungskosten sowie der Beträge für Instandsetzungs- oder anderer baulicher Maßnahmen künftig durch Mehrheitsbeschluss gefasst werden. Gleiches gilt für Maßnahmen zur Modernisierung des Gebäudes oder die Anpassung an den Stand der Technik. "Die Interessen der einzelnen Wohnungseigentümer werden dabei gleichzeitig gewahrt, weil entsprechende Beschlüsse nur mit qualifizierter Mehrheit getroffen werden können", erklärte GdW-Präsident Lutz Freitag.

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Zu begrüßen seien nach Aussage des GdW auch die vorgesehenen Regelungen zum gesetzlichen Umfang der Rechtsfähigkeit der Gemeinschaft. "Z.B. steht der einzelne Wohnungseigentümer in Zukunft bei Fragen der Haftung gegenüber den Forderungen Dritter oder der Gemeinschaft nicht mehr mit seinem gesamten eigenen Vermögen ein, sondern nur noch in Höhe seines Anteils am gemeinschaftlichen Eigentum", so Freitag. Insgesamt schaffe die Gesetzesänderung damit endlich die vom GdW geforderte Flexibilität sowie Rechtssicherheit und integriere die rechtsfähige Wohnungseigentümergemeinschaft sinnvoll und praktikabel in das WEG-Regelwerk.

Nach den aktuellen Planungen tritt das neue Gesetz am 1. Juli 2007 in Kraft.