Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

GdW begrüßt die Einigung zur EK02-Regelung im Jahressteuergesetz 2008

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen begrüßt und unterstützt den im Finanzausschuss des Bundestages gefundenen Kompromiss zur Lösung der EK02-Problematik im Jahressteuergesetz 2008. Danach ist vorgesehen, die problematischen Wirkungen des § 38 KStG mit einer Abgeltungsteuer in Höhe von 3 Prozent zu beseitigen, soweit ein antragsberechtigtes Wohnungsunternehmen nicht ausdrücklich für die Weitergeltung der bisherigen Regelung optiert. „Der jetzt vorgeschlagene Kompromiss zur Ausgestaltung des Antragswahlrechts stellt gegenüber dem Regierungsentwurf eine wesentliche Verbesserung für die kommunalen, öffentlichen und kirchlichen Wohnungsunternehmen sowie die Wohnungsgenossenschaften dar und bewahrt viele Unternehmen vor einer unangemessenen wirtschaftlichen Belastung. Außerdem beseitigt er eine etwaige EU-Rechtswidrigkeit“, erklärte Lutz Freitag (Bild l.), Präsident des GdW. Das spartenbezogene Antragswahlrecht sei nach den Beratungen im Finanzausschuss jetzt so ausgestaltet worden, dass es von den Wohnungsunternehmen hinsichtlich der im Gesetzentwurf geforderten Tätigkeiten und Anteilseignerschaften auch tatsächlich in Anspruch genommen werden könne. Die Höhe des Abgeltungsteuersatzes sei unter Berücksichtigung der Gesamtlösung ein fairer Kompromiss.

.

Der GdW erwartet, dass der Finanzausschuss des Bundestages nun auch in den anderen strittigen Fragen des Jahressteuergesetzes 2008 zu einer Einigung kommt und dann der gefundene Kompromiss zur Lösung der EK02-Problematik bei den Anfang November anstehenden Beratungen im Plenum des Bundestages so verabschiedet werden kann.