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Fürst-Wrede-Kaserne erstes PPP-Bundespilotprojekt

Zum ersten Mal soll eine Kaserne als PPP-Projekt von einem Privaten betrieben werden. Das teilten heute das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und das Bundesministerium für Verteidigung mit. Die EU-weite Ausschreibung für das erste PPP-Bundespilotprojekt wurde jetzt gestartet. Pilotprojekt ist die Fürst-Wrede-Kaserne (Bild l.) in München. Sie soll jetzt saniert und anschließend privat betrieben werden. Damit wird zum ersten Mal ein privater Anbieter ein Projekt als Ganzes übernehmen und für die nächsten 20 Jahre bewirtschaften. Ein solcher "Lebenszyklusansatz" ist bisher bei Bundesprojekten im Hochbau noch nicht realisiert worden.

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"Wir betreten mit diesem Pilotprojekt Neuland", sagte Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesbauminister. "Die Fürst-Wrede-Kaserne soll zeigen, ob durch eine Gesamtkostenbetrachtung über 20 Jahre Einsparungen möglich sind."

Die weiteren Schritte im Vergabeverfahren werden zeigen, welcher Weg günstiger ist: der bisherige mit der Finanzierung durch die öffentliche Hand oder die Realisierung als PPP-Objekt.

Ein vorläufiger Wirtschaftlichkeitsvergleich hat gezeigt, was dieses Projekt auch als PPP-Projekt grundsätzlich ökonomisch bieten kann. Im Laufe der nächsten Verfahrensschritte wird sich zeigen, ob eine Realisierung des Projektes über PPP günstiger ist, als über die konventionelle Beschaffung.