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Fraport bestätigt Absichtserklärung - Chemieunternehmen überträgt gesamtes Areal

Die Fraport AG (FRA) bestätigte heute früh den Abschluss einer Absichtserklärung mit Ticona/Celanese. Danach wird das Chemieunternehmen sein Werk in Kelsterbach bis Mitte 2011 schließen, anschließend binnen eines Monats die Luftfahrthindernisse beseitigen und bis 2015 das gesamte Areal auf Fraport übertragen. Die für die Landebahn benötigten Grundstücke werden bereits unmittelbar nach einer Vertragsunterzeichnung der beiden Unternehmen an Fraport übereignet. Fraport zahlt als Gegenleistung an Ticona/Celanese 650 Millionen Euro.

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Die Verhandlung von endgültigen Verträgen auf der Basis dieser Absichts- erklärung erfolgt binnen der nächsten Monate. Diese werden dann der Fraport-Hauptversammlung vorgelegt. Die Mitarbeiter von Ticona/Celanese werden im Rahmen einer von Fraport zu gründenden Beschäftigungsge- sellschaft übernommen, an der auch das Land Hessen beteiligt werden soll.

Fraport-Chef Dr. Wilhelm Bender (Bild 1, l.) sieht in der angestrebten Ver- einbarung einen "Pakt der Vernunft". Im Vordergrund stehen für die Fraport der "zügige Ausbau des Frankfurter Flughafens" und die "wirtschaftliche Sicherung einer positiven Zukunft der Region Rhein-Main". Es gehe darum, aus "Verantwortung gegenüber dem Gemeinwesen und den Menschen" die bisherigen öffentlichen und juristischen Auseinandersetzungen um die Erweiterung des Airports zu beenden.

Für Bender geht es auch um die Sicherung der Zukunfts- und Wettbewerbs- fähigkeit des Frankfurter Flughafens. "Wir wollen Sicherheit im Zeitplan - im Interesse unserer Kunden und der Fraport AG". "Die neue Landebahn Nordwest muss 2011 in Betrieb gehen können", sagte Bender wörtlich und fügte hinzu: "Zeit ist Geld. Jeder Tag, an dem der lebhafte Weltmarkt des Flugverkehrs an uns vorbeifliegt, ist ein verlorener Tag für unser Unterneh- men, seine Beschäftigten, aber auch für das Land, die Region und deren Menschen".