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Frankfurter Investmentmarkt mit Rekordumsatz

Mit über 5 Milliarden Euro Umsatz wurde auf dem Frankfurter Investmentmarkt im 1. Halbjahr 2007 ein neuer Rekord aufgestellt. Nach Angaben des Frankfurter Immobilienunternehmens Colliers Schön & Lopez Schmitt entspricht dies einer Steigerung von über 350 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2006 sind 1,42 Milliarden Euro in Frankfurter Immobilien investiert worden.

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Aufgrund der positiven Stimmung im Markt dürfte das letzt jährige Transaktionsvolumen von 4,9 Milliarden Euro in diesem Jahr sehr deutlich überschritten werden, prognostiziert Alexander Lopez Schmitt.

Größte Einzeltransaktionen:
„Frankfurter Welle“, ca. 700 Mio. Euro, Investor: Morgan Stanley, Verkäufer: Union Investment
„Trianon“, 620 Mio. Euro, Investor: Morgan Stanley, Verkäufer: DekaBank

Wie im vergangenen Jahr stellen die offenen Immobilienfonds (wie DEGI und Union Investment) mit einem Anteil von 48 Prozent die größte Verkäufergruppe. Auf der Käuferseite sind internationale Investoren mit einem Anteil von 88 Prozent weiterhin dominierend. Wir sehen aber auch wieder vermehrt offene Immobilienfonds auf der Käuferseite, so Lopez Schmitt.

Für Büroimmobilien in der Frankfurter Innenstadt werden Spitzenrenditen bis zu 4,16 Prozent akzeptiert. Potentialbereinigt liegt die Spitzenrendite bei etwa 4,6 Prozent.

Investoren setzen auf Wertsteigerungschancen durch sinkenden Leerstand sowie Neuverhandlung bestehender Mietverträge auf höherem Niveau. Die steigende Flächennachfrage hat bereits zu einer Verknappung qualitativ hochwertiger Flächen in den guten Innenstadtlagen und somit einem Ansteigen der Höchstmiete auf 36 Euro geführt. Dies dürfte die Renditen in Stadtteil-Lagen wie Sachsenhausen oder Niederrad unter Druck setzen, so Lopez Schmitt. Bei Einzelverkäufen werden auch hier Faktoren bis zur 19fachen Jahresnettomiete realisiert.

Colliers Schön & Lopez Schmitt begleitete im ersten Halbjahr 2007 in Frankfurt Transaktionen mit einem Investitionsvolumen von 388 Mio. Euro.