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Frankfurter Büromarkt: Mit solidem Jahresauftakt endgültig aus der Abstiegszone

Der Frankfurter Büromarkt ist im ersten Quartal 2007 solide in das Jahr gestartet. Mit einer Vermietungsleistung von 72.000 m² liegt das Volumen über dem 5-Jahresdurchschnitt von 68.200 m² der ersten Quartale. Gegenüber dem schwachen Vorjahresquartal (53.500 m²) wurde gar eine Steigerung von 34,6 % verzeichnet. Ein deutliches Zeichen, dass der Markt weiter an Aktivität zulegt.

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Nach Cushman & Wakefield (C&W), internationales Beratungsunterneh- men für Gewerbeimmobilien, haben zum Vermietungsvolumen insbesondere Vertragsabschlüsse zwischen 5.000 und 10.000 m² beigetragen. Sie machen rund 39 % des Gesamtvolumens aus (25.000 m²). Weitere 33 % entfallen auf die wichtige Kategorie der Verträge mit 1.000 bis 3.000 m² Mietfläche. „Deals über 10.000 m² sind im ersten Quartal nicht abgeschlossen worden“, so Robert Menke, Leiter der Bürovermietungsabteilung von C&W.

Positiv ist auch die Entwicklung des Leerstandes. Im ersten Quartal sind keine neuen Büroflächen auf den Markt gekommen, während gleichzeitig Nettoabsorption registriert wurde. Diese Konstellation hat im dritten Quartal in Folge zu einem Leerstandsrückgang geführt. Aktuell beläuft sich die Leerstandsrate auf 15,9 %, kurzfristig stehen damit rund 1,84 Mio. m² zur Verfügung. „Das ist zwar immer noch eine sehr hohe Zahl“, so Menke, „doch darf nicht vergessen werden, dass nur noch 33 % aller Flächen zur stark nachgefragten Qualitätskategorie A gehören.“ Nur 46 % dieser Top-Flächen stehen in den Spitzenlagen Bankenviertel, City und Westend zur Verfügung. „Wir sehen jetzt im Markt, dass die Entwickler, die von uns vor knapp einem Jahr prognostizierte Flächenknappheit im oberen Segment erkannt haben. Sie nehmen nicht marktgängige Flächen für Sanierungen oder Umnutzungen vom Markt und gehen auch neue Projekte wieder an. Die Stimmung ist gut. Wir gehen optimistisch ins Jahr.“

Die Spitzenmieten blieben im vergangenen Quartal stabil bei 34 EUR/m²/Monat, stehen aber weiterhin angesichts der Flächenknappheit im Top-Segment unter Druck. Auch die Mietpreisentwicklung in dezentralen Lagen Frankfurts ist stabil.

Angesichts der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der erfreulichen Entwicklung der Marktindikatoren in den vergangenen Monaten scheint der Frankfurter Büroimmobilienmarkt endgültig die Talsohle durchschritten zu haben. Die Zeichen stehen nicht mehr auf Ab- sondern deutlich auf Aufstieg.