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Frankfurt: Weiter Streit um Terminal 3

Der Frankfurter Planungsdezernent Olaf Cunitz ist wegen der Planungen rund um den Terminal 3 am weiter in die Kritik geraten.

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Nach einem Gutachten Rechtsanwalts Martin Schröder aus München sind die derzeitigen Planungen für das Terminal 3 des Frankfurter Flughafens nicht genehmigungsfähig. Der Bau des neuen Terminals soll ab 2021 die Abfertigung von 14 Millionen Passagieren ermöglichen und gilt als wesentlicher Baustein für ein langfristig erfolgreiches Wachstum des Frankfurter Flughafens.

Das kritische Gutachten wurde von der Initiative „Zukunft Rhein-Main“ in Auftrag gegeben und stützt sich im wesentlichen auf die Aussage, dass die für den Bau des geplanten Terminals 3 notwendigen Erschließungen im südöstlichen Teil des Flughafengeländes vor allem für die Anlagen der Skyline-Bahn und zur Gepäckbeförderung nicht gesichert sind.

Das Planungsdezernat der Fraport AG zeigte sich unbeeindruckt von der Einschätzung des Münchner Gutachters und geht weiterhin davon aus, dass der Neubau nach einer Testphase im Jahre 2021 seinen Normalbetrieb aufnehmen kann. Fraport hat im September 2013 einen Bauantrag gestellt und geht unverändert davon aus, dass dessen Prüfung durch die Baubehörden in Kürze abgeschlossen sind und das Terminal 3 wie beantragt genehmigt wird. Nach Aussagen von Fraport Vertretern hat auch das hessische Verkehrsministerium der Stadt mitgeteilt, dass es gegen das Bauvorhaben nichts einzuwenden hat. Völlig anders bewerten die Gegner des Terminalbaus das Gutachten. Sie gehen davon aus, dass die Ergebnisse des Gutachtens eindeutig ausreichen, um den Bau zu verhindern.