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Frankfurt: Gutachterausschuss spricht von "Run auf Büroimmobilien"

Frankfurter Büroimmobilien waren 2006 heiß begehrt. Der Gutachterausschuss sprach bei der Präsentation seiner Marktanlyse 2006 von einem Investoren-Ansturm auf Büroimmobilien in der Mainmetropole. Der Umsatz von Büroimmobilien lag bei weit über 3,5 Mrd. Euro. Dies ist "ein Zuwachs gegenüber 2005 um über 200 %" und ein "noch nie dagewesener" Rekordumsatz, erklärte Stadtplanungsdezernent Edwin Schwarz. Die Berichte von Atisreal und Jones Lang LaSalle über Rekordumsätze auf dem Frankfurter Investmentmarkt im vergangenen Jahr werden dadurch untermauert.

Gründe für diesen Rekordumsatz sehen die Gutachter vor allem am hohen Anteil ausländischer Investoren als Käufer auf dem Frankfurter Markt, die nach langfristigen Kapitalanlagen in stabiler Währung und interessanter Lage suchen.

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Zweigeteilter Immobilienmarkt
Der Frankfurter Immobilienmarkt hat sich laut Ausschuss in zwei Teile getrennt. Insbesondere gut ausgestattete Objekte in Banken- und Innenstadtlage zählten zu den Gewinnern. Ältere Objekte in dezentralen Lagen seien dagegen kaum noch vermarktungsfähig. Solche Objekte müssten früher oder später vom Markt genommen werden. Nach Stadtteilen betrachtet verteilt sich der Großteil der Büroimmobilienumsätze mit fast 50 % auf das Bankenviertel und das angrenzende Westend. Rd. 17 % der Umsätze wurden in der Innenstadt getätigt, ca. 12 % in Niederrad. In guten Lagen sei ein leichter Anstieg der Spitzenmiete (auf rd. 35 Euro/m²) und der Durchschnittsmiete zu verzeichnen.