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Forward-Darlehen ohne Zinsaufschlag

Seit Ende Juni verzichtet die ING-DiBa AG bei Forward-Darlehen mit einer Vorlaufzeit bis zu 36 Monaten auf die Berechnung eines Zinsaufschlags. Forward-Darlehen sind aufgeschobene Darlehensverträge, mit denen sich der Finanzierungskunde die aktuellen Zinsen sichern kann, auch wenn die Auszahlung des Darlehens erst in einigen Monaten oder Jahren erfolgen soll.

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Häufig werden Forward-Darlehen in der Anschlussfinanzierung eingesetzt, wo die Zinsbindung des bestehenden Vertrags an einem klar definierten Zeitpunkt endet. Wer sich die im langfristigen Vergleich immer noch niedrigen Baukreditzinsen sichern will, auch wenn der bestehende Darlehensvertrag noch einige Zeit läuft, kann folglich mit dem Forward-Darlehen seine Zinskalkulation im Voraus absichern.

Marktüblich ist, dass die finanzierende Bank einen Zinsaufschlag verlangt, dessen Höhe von der Vorlaufzeit abhängt. Für den Darlehenskunden verteuert sich damit die Finanzierung: Wenn bei 36 Monaten Vorlaufzeit ein Forward-Darlehen um 0,18 Prozentpunkte teurer ist als ein Darlehen mit sofortiger Auszahlung, verursacht dies bei einer Anschlussfinanzierung von 100.000 Euro und zehn Jahren Zinsbindung je nach Zins und Tilgungsanteil zusätzliche Aufwendungen bis zu 2.200 Euro.

Weil die ING-DiBa bis auf weiteres keinen Aufschlag für die Forward-Darlehen mehr verlangt, können Finanzierungskunden hohe Beträge einsparen. Damit werde aus Sicht des Kunden das Immobiliendarlehen der ING-DiBa noch attraktiver, betont Vorstandsvorsitzender Ben Tellings: „Wir bieten unseren Finanzierungskunden die Möglichkeit, ein Sicherheitspaket in vierstelligem Wert ohne Extrakosten in ihr Finanzierungsmodell einzubauen.“