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Fondsvermögen des Morgan Stanley P2 Value mehr als verdreifacht

Der Offene Immobilien-Publikumsfonds Morgan Stanley P 2 Value hat im Geschäftsjahr 2006/2007, dem ersten vollen Geschäftsjahr seit Auflegung des Fonds, umfangreiche Mittelzuflüsse erhalten und sein Immobilienportfolio durch eine Reihe von Investitionen in Europa und Asien erheblich ausgebaut. Das geht aus dem Jahresbericht des Fonds zum 31. März 2007 hervor, der von der Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH heute veröffentlicht wurde.

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Das Fondsvolumen erreichte per 31. März 2007 einen Stand von 969 Mio. Euro und hat sich damit innerhalb des Berichtszeitraums mehr als verdreifacht. Der Wert des vom Fonds direkt und indirekt gehaltenen Immobilienvermögens hat sich ebenfalls mehr als verdreifacht und belief sich zum 31. März 2007 auf insgesamt 858,7 Mio.

Der nach BVI-Methode (ohne Berücksichtigung von Ausgabeaufschlägen) ermittelte Anlageerfolg des Fonds im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug 5,79 Prozent. Vom gesamten Anlageerfolg sind 72% in diesem Jahr für den Privatanleger in Deutschland nicht steuerpflichtig. Seit Auflegung des Fonds am 4. November 2005 wurde eine Rendite nach BVI-Methode von 7,67 Prozent erzielt. Die Anleger des Fonds erhalten am 5. Juli 2007 eine Ausschüttung von 1,37 Euro je Fondsanteil. Unter Berücksichtigung der einkommensteuerfreien und nicht steuerbaren Anteile an der Ausschüttung sowie der thesaurierten - ausschüttungsgleichen - Erträge unterliegen für den Privatanleger bezogen auf die Ausschüttung 40,1% in Deutschland nicht der Steuer. Steuerfreie, ausländische Mieterträge nach Doppelbesteuerungsabkommen unterliegen dem Progressionsvorbehalt.

Die Nettomittelzuflüsse im Berichtszeitraum summierten sich auf 713,6 Mio. Euro. Dabei standen Mittelzuflüssen in Höhe von insgesamt 747,2 Mio. Euro Abflüsse in Höhe von 33,6 Mio. Euro gegenüber. „Die hohen Mittelzuflüsse belegen das starke Interesse der Anleger an unserem Fonds. Das zu Geschäftsjahresbeginn noch schwierige Marktumfeld der Offenen Immobilienfonds hat unseren Fonds praktisch nicht tangiert“, sagt Walter Klug, Geschäftsführer der Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH. „Selbst in Phasen, als in der Summe hohe Beträge aus Offenen Immobilienfonds abgezogen wurden, konnten wir bei unserem Fonds weiterhin positive Nettomittelzuflüsse verbuchen. Dank der hohen Liquiditätszuflüsse konnten wir das Immobilienportfolio des Fonds zügig auszubauen. Dabei haben wir insbesondere von unserer Einbindung in das globale Netzwerk von Morgan Stanley und dem sich daraus ergebenden effizienten Marktzugang profitiert. Angesichts des derzeit auf den internationalen Immobilien-Investmentmärkten herrschenden Nachfragerwettbewerbs hat sich das schon mehrfach als entscheidender Vorteil für unseren Fonds erwiesen.“

Das gesamte direkt und indirekt gehaltene Immobilienvermögen des Fonds hat sich innerhalb des Berichtszeitraums mehr als verdreifacht und betrug zum 31. März 2007 insgesamt 858,7 Mio. Euro. Das Portfolio umfasste zu diesem Zeitpunkt 22 Objekte, von denen 12 direkt und 10 über Immobilien-Gesellschaften gehalten werden. Elf Objekte wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr neu erworben; ihre Standorte liegen in Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweden und Japan. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden keine Immobilien aus dem Bestand des Fonds verkauft. Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31.03.2007 auf insgesamt 406,2 Mio. Euro oder 41,9 Prozent des Fondsvermögens.

Insgesamt verteilen sich die Immobilien und Immobilien-Beteiligungen des Fonds auf die Länder Deutschland, Frankreich, Japan, Niederlande, Österreich, Schweden und Spanien. Büroimmobilien bilden derzeit mit einem Anteil von 66,7 Prozent der Jahres-Nettosollmieten den Schwerpunkt im Portfolio. Industrie- und Logistikimmobilien haben einen Anteil von 24 Prozent, die Nutzungsarten Handel und Parken liegen bei 7,3 bzw. 2,0 Prozent. Die Vermietungsquote im Gesamtportfolio betrug zum Geschäftsjahresende 99,7 Prozent.

Ausblick: Weitere Akquisitionen realisiert
Die Fondsgeschäftsführung beurteilt die Rahmenbedingungen für global anlegende Immobilieninvestoren in den kommenden Monaten angesichts der weltweiten Konjunkturentwicklung weiterhin günstig. Gleichwohl ist in einigen Märkten eine Verschärfung des Käuferwettbewerbs um attraktive Investment-Immobilien zu konstatieren. Im laufenden Geschäftsjahr 2007/2008 stehen vor allem die weitere zügige Investition der dem Fonds zufließenden Mittel in renditestarke Immobilien und die weitere Diversifikation des Immobilienportfolios im Mittelpunkt. Seit Geschäftsjahresbeginn am 1. April 2007 wurden für den Fonds bereits mehrere neue Objekte erworben, darunter ein Bürogebäude in St. Denis bei Paris (Frankreich), ein Hypermarkt in Kokubunji bei Tokio (Japan) und zwei Bürogebäude in den Niederlanden, eins im Raum Den Haag / Rotterdam sowie eins in Eindhoven.

„In Asien werden wir weiterhin sehr aktiv sein. Durch den Erwerb eines Wohnimmobilienportfolios in Japan haben wir die Diversifikation unseres Immobilienportfolios weiter vorangetrieben. Mit Wohnimmobilien ergänzen wir unser Portfolio um eine interessante Komponente, die in den meisten Offenen Immobilienfonds bislang überhaupt nicht in nennenswerten Größenordnungen vertreten ist“, sagt Geschäftsführer Walter Klug. „Insbesondere in Asien bieten Investitionen in Wohngebäude aus unserer Sicht zurzeit nicht nur stabile Cashflows, sondern vor allem auch interessante Chancen auf zusätzliche Wertsteigerungen. Ebenfalls in den nächsten Wochen werden wir die erste Investition unseres Fonds in den USA abschließen können. Auch in Europa bereiten wir zurzeit weitere Neuinvestitionen vor.“