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Fondsanbieter-Studie 2010: Bestnoten für zehn Gesellschaften

So viele Gewinner gab es noch nie: Der Capital-Fonds-Kompass 2010 hat gleich zehn Fondsgesellschaften in Deutschland mit der Bestnote ausgezeichnet - vier mehr als im Vorjahr. Für die zum neunten Mal in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin Capital und der Ratingagentur Feri EuroRating Services AG durchgeführte Untersuchung wurden 100 Gesellschaften unter die Lupe genommen. Steria Mummert Consulting untersuchte dabei den Kundenservice und bewertete das Internetangebot der Unternehmen.

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Gewinner mit je fünf Sternen unter den großen Anbietern sind Allianz Global Investors, Union Investment, Fidelity, LBB-INVEST, BNY Mellon, J.P. Morgan Asset Management und Franklin Templeton Investments. Bei den spezialisierten kleineren Anbietern glänzen J O Hambro Capital Management, DJE Kapital AG und Sauren Finanzdienstleistungen.

Insbesondere die Universalanbieter punkten mit einem guten Kundenservice, wie die Analyse von Steria Mummert Consulting ergab. Dazu wurde die Reaktion auf per Mail und telefonisch gestellte Kundenanfragen getestet sowie die Qualität der Internetseiten überprüft. Führend in der Service-Untersuchung sind die Hansainvest, DWS und Allianz Global Investors. Sie alle erhielten Bestnoten im Service.

Generell haben viele Fondsgesellschaften im Service zugelegt. Wurden im Durchschnitt im vergangenen Jahr nur circa 30 Prozent aller E-Mails innerhalb von 24 Stunden beantwortet, stieg der Wert jetzt auf 50 Prozent. Auch am Telefon waren die Mitarbeiter leichter erreichbar als in der vorherigen Untersuchung.

Das gilt allerdings nicht für alle Unternehmen. Denn es zeigt sich gleichzeitig ein anderer, gegenläufiger Trend: Insbesondere die Spezialisten konzentrieren sich in ihrer Ansprache vermehrt auf den B2B-Bereich und vernachlässigen dabei den Endkunden. Jede zehnte Gesellschaft hat ihren Zugang zu den Webseiten für Privatanleger durch einen Login blockiert oder verschreckt die Interessenten mit einem Haftungsausschluss. "Ein Fehler, denn inzwischen informieren sich fast alle Privatkunden erst einmal im Internet bei der Fondsgesellschaft über die verschiedenen Angebote, selbst wenn sie die Fonds anschließend bei ihrer Bank ordern", sagt Markus Gehwald, Senior Manager bei Steria Mummert Consulting. "Die Unternehmen verschenken damit Chancen, wenn sie ihren Internetauftritt gegenüber Privatanlegern blockieren."