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Flughafen Tempelhof soll für US-Investor in Betrieb gehen

Die Meldungen über das Interesse eines US-Investors an der Übernahme des Flughafens Tempelhof haben sich bestätigt. Laut Presseberichten handelt es sich um den US-Kosmetik-Konzern Estee Lauder, der bereits mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ernsthafte Gespräche geführt habe. Dies wollten jedoch weder die US-Zentrale des Unternehmens noch die deutsche Vertretung bestätigen. Hingegen berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf die New Yorker Konzernzentrale, der frühere Unternehmenschef Fred Langhammer wolle das Gebäude für eine Luxusklinik übernehmen.

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Nutzung als Klinik, Hotel und Messezentrum?
Dass es einen ernsthaften Interessenten für die Immobilie gibt, daran besteht inzwischen kein Zweifel mehr. Aber neben der Identität des Investors kursieren auch über die geplante Nutzung unterschiedliche Informationen. So heißt es, das Flughafengebäude mit seiner Bruttogeschossfläche von 307.000 m² solle auch als Messezentrum genutzt werden, der US-Investor habe bereits Gespräche mit der Messe Berlin geführt. Zudem ist von einer ergänzenden Hotelnutzung die Rede.

Aufrechterhaltung des Flugbetriebs wird geprüft
Der Flughafen gehört zu 83 % dem Bund und zu 17 % dem Land. Sollten die Pläne des Investors realisiert werden, wäre die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben die Sorge um die spätere Nachnutzung des Flughafens los. Daher lässt die Bima nun die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs für Geschäftsflieger prüfen, die der US-Investor offenbar zur Bedingung seines Vorhabens gemacht hat. Den Flugbetrieb selbst will er jedoch weder übernehmen noch finanzieren. Doch auch die dafür erforderlichen 1,5 Mio. Euro will der Bund möglicherweise beisteuern, damit das Investorenkonzept verwirklicht werden kann.