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Flächenumsatz holt gegenüber dem Vorjahr auf

Frankfurt/M. konnte im dritten Quartal 2006 deutlich zulegen und liegt mit rd. 325.000 m² nur noch knapp 10% unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (I.-III. Q. 2005: 360.000 m²). Im Vergleich der Halbjahreswerte waren es noch -43%. Ausschlaggebend hierfür ist vor allem der Anstieg der größerflächigen Abschlüsse.

Für das Gesamtjahr 2006 prognostiziert Aengevelt-Research einen Büroflächenumsatz um 450.000 m², der damit rd. 7% unter dem Vorjahreswert liegt (485.000 m²).

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Büroflächenumsätze nach Lagen
• Wie bereits in den ersten drei Quartalen des letzten Jahres liegt einer der räumlichen Umsatzschwerpunkte zum Stand Anfang Oktober 2006 auf der Frankfurter City. Mit einem Anteil von rd. 33% bzw. rd. 107.000 m² musste dieser Standort gegenüber dem Vorjahreszeitraum indessen Einbußen hinnehmen (Anfang Oktober 2005: 39% bzw. rd. 140.000 m²).
• Hierbei zeigen Analysen von Aengevelt-Research, dass das hierin enthaltene Bankenviertel sowohl hinsichtlich der absoluten Zahlen als auch der Anteilsquote am Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Halbierung auf 5% bzw. rd. 16.000 m² hinnehmen musste (Anfang Oktober 2005: rd. 10% bzw. rd. 37.000 m²).
• Zulegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte dagegen der Cityrand mit einem Anteil von rd. 34% bzw. rd. 110.000 m² (Anfang Oktober 2005: 30% bzw. 108.000 m²).
• Gestiegen ist auch die Quote der Bürozentren (Niederrad, Eschborn, Kaiserlei, Mertonviertel) mit gut 24% bzw. rd. 78.000 m² (Anfang Oktober 2005: 19% bzw. rd. 70.000 m²).

Büroflächenumsätze nach Branchen
• Bislang stärkste Nachfragegruppe sind in Frankfurt die Finanzdienst-leister mit einer Quote von nahezu 41%, was gegenüber dem Vorjahres-zeitraum glatt eine Verdopplung bedeutet (Anfang Oktober 2005: rd. 19%).
• Rückläufig entwickelte sich dagegen die Nachfrage der Unternehmen aus den Branchen IT und Medien mit einem Anteil von rd. 18% am Büroflächenumsatz (Anfang Oktober 2005: rd. 26%).
• Sogar halbiert hat sich die Marktquote der öffentlichen Hand und Institutionen ohne Erwerbszweck mit rd. 7,5% (Anfang Oktober 2005: rd. 15%). Im vergangenen Jahr fiel hier u.a. die Nachfrage durch die Bundes-agentur für Arbeit zur Einrichtung neuer Jobcenter überdurchschnittlich hoch aus.
• Relativ stabil präsentiert sich die Nachfrage im Bereich der unter-nehmensbezogenen und sozialen Dienstleister mit rd. 20%,(Anfang Oktober 2005: rd. 22%) sowie der sonstigen Unternehmen (insbesondere Industrie, Handel, Transport) mit rd. 15% (Anfang Oktober 2005: rd. 18%).

Stabile Büroleerstände
• Die kurzfristig verfügbare Angebotsreserve (bezugsfähig innerhalb von drei Monaten) hat sich binnen Jahresfrist leicht um rd. 20.000 m² abgebaut und stellt sich aktuell rd. 2,1 Mio. m² Bürofläche bzw. eine Leerstandsrate von 17,3% (Anfang Oktober 2005: rd. 2,12 Mio. m² bzw. 17,5%). Hier zeichnet sich bis zum Jahresende 2006 keine entscheidende Veränderung ab.

Mieten stabilisieren sich
Die Mietpreise für Büroflächen stabilisieren sich in Frankfurt zunehmend. In einzelnen Lagen zeichnen sich sogar leichte Steigerungstendenzen ab. Dies ist allerdings noch kein echtes Signal für einen Mietpreisanstieg auf breiter Front, sondern reflektiert erste Verknappungen größerer zusammen-hängender Büroflächen in bevorzugten Lagen.
• Im Bereich der gewichteten Spitzenmiete stellt sich der Wert gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt unverändert auf rd. 35,00 Euro/m². Insgesamt bleibt die Mainmetropole damit der teuerste Bürostandort in Deutschland.
• Die mittlere Miete in City-Lagen hat dagegen leicht nachgegeben und stellt sich auf rd. 22,00 Euro/m². (Anfang 2005: rd. 23,00 Euro/m²).