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Finke streicht Pläne in Soest

Möbelhaus Finke hatte sich im westfälischen Soest bereits zwei Grundstücke reservieren lassen. Doch nun wird doch nichts aus den Plänen für ein Möbelhaus mit 40.000 m² Verkaufsfläche, das 2009 angekündigt wurde. Grund hierfür ist die eingeschränkte Bebauung des Areals an der Ecke Lübecker Ring/ Arnsberger Straße. Da es sich bei den angrenzenden Straßen um Bundesstraßen handelt, ist Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW zufolge zwingend ein Abstand von 15 Metern zwischen Straßenrand und der Baugrenze vorgeschrieben. Außerdem befindet sich ein Wohngebiet in der Nähe, auf das Rücksicht genommen werden muss. Da der verbleibende Platz für die Bebauung mit einem 40.000er Möbelhaus nicht ausreicht, wurden die Ansiedlungspläne von Möbelhaus Finke nun verworfen. Das wurde dem Hauptausschuss der Stadt Soest in der letzten Woche mitgeteilt. Für die Stadt Soest eine unerfreuliche Nachricht.

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Der Soester Wirtschaftsförderer Ferdinand Griewel sieht Berichten des Soester Anzeigers zufolge zwei Gründe für die Streichung der Pläne in Soest: zum einen sicherlich die Problematik mit den vorgeschriebenen Abständen, zum anderen aber auch die Pläne im nur 35 km entfernten Hamm. Hier hat Finke bereits im April die Zusage für ein Möbelhaus mit 56.000 m² erhalten [Hamm: Grünes Licht für Finke-Ansiedlung]. „Seitdem das Projekt aus Möbelhaus, Discounter und Mitnahmemarkt in Rhynern in trockenen Tüchern ist, ist Soest B-Standort geworden“, erklärte Griewel die Entwicklung. „Wir wollten in Soest bauen, aber wir können es nicht“, kommentierte Rudolf Christa, Gesamtgeschäftsführer der Finke-Gruppe, die Planänderungen. Da sich die Stadt Soest voll auf die Finke-Zusagen verlassen hatte, sucht man nun mit Hochdruck nach Alternativen.