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Feri-Umfrage: Erfahrene Anleger schwören auf Ratings

Langjährige und erfahrene Anleger sehen in Ratings ein äußerst wertvolles Instrument für Investmententscheidungen. Dies geht aus einer aktuellen Online-Umfrage von Feri Rating & Research unter den Lesern des Feri Fonds Rating Monitors hervor. Mehr als vier Fünftel aller Befragten halten Ratings sogar für „ein ideales Instrument zur Verbesserung des Anlegerschutzes“. Rund 81 Prozent der Umfrageteilnehmer schätzen den Nutzen von Ratings bei Aktienfonds als besonders hoch ein. Bei Rentenfonds sind es knapp 44 Prozent, bei offenen Immobilienfonds 35 Prozent und bei Mischfonds immerhin noch 32 Prozent.

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Erwartungsgemäß werden gerade Fonds Ratings von den Umfrageteilnehmern besonders intensiv genutzt: Fast 69 Prozent bezeichnen diese im Rahmen ihrer persönlichen Fondsauswahl als ein „wichtiges Entscheidungskriterium unter mehreren“. Rund 21 Prozent geben an, dass sie ausschließlich in Fonds mit Top Ratings investieren. Für fast 70 Prozent aller Befragten spielen Ratings auch bei den Verkaufsentscheidungen eine wichtige Rolle. In den meisten Fällen werden Ratings unterschiedlicher Anbieter in den Entscheidungsprozess eingebunden: Rund 78 Prozent geben an, dass sie für ihre Anlageentscheidungen verschiedene Fonds Ratings nutzen.

Als wichtigste Eigenschaften qualitativ hochwertiger Ratings gelten deren Objektivität (knapp 58 Prozent der Befragten), Transparenz (rund 45 Prozent) und Nachvollziehbarkeit (rund 41 Prozent). An vierter Stelle der wichtigsten Eigenschaften steht die hohe Prognosekraft des Ratings (knapp 38 Prozent). Eine relativ geringe Bedeutung wird dagegen der leichten Verfügbarkeit sowie einer möglichst vollständigen Abdeckung des jeweiligen Produktangebotes beigemessen. Hinsichtlich des wichtigsten Qualitätskriteriums schneiden Fonds Ratings nach Meinung der Befragten gut ab: Insgesamt 89 Prozent gehen davon aus, dass Fonds Ratings ein objektives Urteil über die bewerteten Fonds liefern. Auch die Prognosequalität sinnvoll konstruierter Fonds Ratings wird mehrheitlich positiv eingeschätzt: Rund 67 Prozent aller Befragten halten sie für gut oder gar sehr gut.

Deutlich kritischer werden die Versuche der Ratinganbieter beurteilt, ihre Angebote den Nutzern adäquat zu erklären: Fast 39 Prozent der Umfrageteilnehmer bezweifeln, dass Ratings meist so klar und deutlich dargestellt, dass auch Privatanleger sie ohne Schwierigkeiten verstehen und nutzen können. Dies dürfte auch ein entscheidender Grund dafür sein, dass immerhin 46 Prozent der Befragten der Behauptung zustimmen, dass die aktuelle Vielfalt verschiedener Fonds Ratings „eher verwirrend als hilfreich“ ist.

Eckdaten der Umfrage
Feri Rating & Research hatte von Mitte Februar bis Mitte April 2007 eine Online-Befragung der Leser ihres Fonds Rating Monitors durchgeführt. Die dargestellten Ergebnisse basieren auf der Auswertung 871 korrekt ausgefüllter Online-Fragebögen. Die Umfrageteilnehmer verfügen über langjährige Erfahrungen mit klassischen Investmentfonds: Fast 87 Prozent beschäftigen sich bereits seit mindestens sechs Jahren mit Fonds, der Durchschnitt liegt bei knapp 14 Jahren. Rund 36 Prozent aller Befragten sind beruflich im Fondsgeschäft tätig.