Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

FC Köln: Eher Neubau als Umbau?

Der sportlich wie wirtschaftlich prosperierende Fußballklub 1. FC Köln strebt langfristig ein größeres Stadion an. Angedacht ist eine Erweiterung des knapp 50.000 Besucher fassenden RheinEnergieStadions auf 75.000. Dies allerdings ist in mehrerlei Hinsicht schwierig: Die Vergrößerung wäre nicht nur architektonisch eine Herausforderung, sondern würde auch ein größeres Verkehrsaufkommen und eine verstärkte Lärmentwicklung nach Müngersdorf bringen. Inzwischen existiert aber auch eine andere Denkvariante: Ein kompletter Neubau.

.

Der FC hat das RheinEnergieStadion von der Stadt Köln gepachtet; der Vertrag läuft bis 2024. Und dem Vernehmen nach ist es um die Kommunikation zwischen dem Verein und der Stadt in Sachen Stadion nicht zum Besten bestellt. Offen klagt Vereins-Präsident Werner Spinner, die Miete sei die zweithöchste in der deutschen Bundesliga [wir berichteten]. Nun will man bis spätestens 2018 Klarheit, was nach dem Auslaufen des Pachtvertrags passieren soll. Falls man mit der Stadt nicht handelseins wird, wäre - just dem Beispiel des Erzrivalen Mönchengladbach folgend - ein Neubau mit eventueller Beteiligung eines Investors eine Option.

Zwar versuchte Alexander Wehrle, Finanzvorstand des „Effzeh“, bei der jüngst abgehaltenen Mitglieder-Versammlung die Dringlichkeit des Themas herunterzuspielen, indem er sagte, es gäbe keine akuten Pläne für einen Stadion-Um- oder -neubau. Vize-Präsident Toni Schumacher ließ im Gespräch mit der Zeitung Express aber durchaus Sehnsucht nach einer größeren Spielstätte durchklingen, in dem er sagte, es wäre schön, wenn mehr Menschen ein Spiel des aktuellen Bundesliga-Dritten besuchen könnten.