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Fair Value REIT erzielt wieder schwarze Zahlen

Die Fair Value REIT-AG hat nach vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 bei den Umsatzerlösen einen Zuwachs von 18 % erzielt und erreichte 14,4 Mio. Euro nach 12,2 Mio. Euro im Vorjahr. Das Nettovermietungsergebnis im Konzern konnte dabei gegenüber dem Vorjahr von 8,5 Mio. Euro auf 9,5 Mio. Euro gesteigert werden. Die positive Entwicklung dieser Kennzahlen resultiert im Wesentlichen aus erstmalig erfassten Umsatzerlösen des Tochterunternehmens IC13, das im Vorjahr noch zum Beteiligungsergebnis beitrug. Mit 2,7 Mio. Euro lag das Betriebsergebnis um rund 3,5 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von -0,8 Mio. Euro. Zum kleineren Teil resultiert diese Erhöhung aus der erstmaligen Erfassung der Umsatzerlöse des erwähnten Tochterunternehmens. Vorrangig ist der Ergebnisanstieg jedoch durch einen im Vorjahresvergleich deutlich verbessertes Bewertungsergebnis im Rahmen der Marktbewertung der Immobilien zu begründen.

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Deutlich zugenommen haben auch die Ergebnisse aus Assoziierten Unternehmen, die mit 3,6 Mio. Euro nach 1,4 Mio. Euro im Vorjahr zum Erfolg der Fair Value REIT-AG im Jahr 2010 beisteuerten. Der Zuwachs resultierte ebenfalls aus einem deutlich verbesserten Bewertungsergebnis der Immobilien.

Im Berichtszeitraum erzielte die Fair Value REIT-AG einen operativen Cash Flow (sog. "Funds from Operations", FFO) in Höhe von 4,7 Mio. Euro bzw. 0,50 Euro je Aktie. Somit hat sich dieser Wert im Vorjahresvergleich um 62% erhöht (2009: 2,9 Mio. Euro). Auch die im November 2010 auf 3,3 Mio. Euro (0,35 Euro je Aktie) angehobene Prognose des FFO konnte deutlich übertroffen werden. Grund für diese Steigerung sind höhere Zuflüsse aus den Assoziierten Unternehmen. Die Gesellschaft verbesserte damit im Berichtszeitraum den Konzernüberschuss deutlich um 4,8 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: Konzernfehlbetrag 2,9 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie stieg um 0,50 Euro auf 0,20 Euro nach -0,31 Euro im Vorjahr.

Das Bewertungsergebnis der Immobilien zum Bilanzstichtag ergab, dass sich der Bewertungsverlust im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte auf 2% der anteiligen Vorjahreswerte reduziert hat (Vorjahr: 4%).

Das um Marktwertänderungen und sonstige Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis (nach EPRA) lag mit 5,6 Mio. Euro signifikant über der im November 2010 erhöhten Jahresprognose des EPRA-Konzernergebnisses von 5,1 Mio. Euro. Hintergrund hierfür sind vor allem Einsparungen bei Instandhaltungen und Vermietungskosten, die zu einem verbesserten Nettovermietungsergebnis im Konzern führten. Aus den gleichen Gründen ergaben sich auch deutlich über Plan liegende Erträge aus den Assoziierten Unternehmen. Das im Vergleich zum Vorjahreswert von 6,0 Mio. Euro leicht reduzierte bereinigte Konzernergebnis ist Folge des Abgangs der im Vorjahr veräußerten Immobilien.

Zum Bilanzstichtag summierte sich das Konzern-Eigenkapital nach vorläufigen Zahlen auf 74,2 Mio. Euro (31. Dezember 2009: 72,7 Mio. Euro). Somit erhöhte sich der bilanzielle Net Asset Value von 7,78 Euro je in Umlauf befindlicher Aktie auf 7,96 Euro je Aktie. Unter Einbeziehung der Minderheitsanteile in Tochterunternehmen stieg die Eigenkapitalquote gemäß § 15 REITG auf 49,4% des unbeweglichen Vermögens (31. Dezember 2009: 45,5%).

Frank Schaich, Vorstand der Fair Value REIT-AG erläutert die positive Geschäftsentwicklung des Konzerns: "Die erzielten Kosteneinsparungen sowie das im Vorjahresvergleich deutlich verbesserte Bewertungsergebnis der Immobilien haben zu dem erfreulichen Ergebnissprung des IFRS-Konzernergebnisses beigetragen. Auch beim Einzelabschluss 2010 nach deutschem Handelsrecht haben wir unser Ziel eines Bilanzgewinnes erreicht. Dieser wird uns die angestrebte Dividendenzahlung im Jahr 2011 in Höhe von 0,10 Euro je Aktie ermöglichen." Die endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2010 werden für den 31. März 2010 erwartet.