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NRW-Städte suchen Schulterschluss

Kommunen in Nordrhein-Westfalen mögen oft im Konkurrenzkampf um erfolgreiche Gewerbeansiedlungen liegen [Wer bekommt den Zuschlag für die Sparkassenakademie NRW?], aber bei der Präsentation bündeln sie doch lieber ihre Stärken. Ganz offenkundig erlebbar wird das wieder auf der Immobilienfachmesse Expo Real in München. Dabei tun sich mal mehrere kleine Partner zusammen – oder ein größerer und ein kleiner.

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Ein gutes Beispiel für die erste Variante sind die Städte Monheim und Langenfeld. Beide liegen in verkehrstechnisch günstiger Lage zwischen den Metropolen Köln und Düsseldorf. Die Konzepte der beiden Nachbargemeinden sind unterschiedlich: Während Langenfeld überwiegend neue Gewerbeflächen auf der grünen Wiese erschließt, setzt Monheim eher auf die Umwidmung alter Flächen, die neuen Nutzungsarten zugeführt werden sollen. Präsentieren werden sich auf der Expo Real beide Städte am gemeinsamen Stand des Kreises Mettmann.

Das benachbarte Düsseldorf ist als Landeshauptstadt traditionell mit einem Großstand auf der Expo vertreten. Als kleinerer Partner ist jedoch auch Neuss mit dabei, was auch der traditionell guten und lang etablierten Zusammenarbeit beider Städte geschuldet ist. Die funktioniert sogar über Parteigrenzen hinweg: Obwohl mit Thomas Geisel jetzt wieder ein SPD-Mann als Düsseldorfer Oberbürgermeister fungiert, hat er jüngst seinen Neusser Kollegen Herbert Napp (CDU) zum persönlichen Gespräch geladen, wie die „Rheinische Post“ berichtete. Ziel: Das gute Verhältnis zwischen den Nachbarstädten weiter zu verbessern. Oft kann man vereint eben doch mehr erreichen.