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Europas Top-Investitionsstandorte von Savills ermittelt

Savills hat seine Liste der umsatzstärksten Investmentmärkte Europas veröffentlicht. Demnach liegt Großbritannien mit einem Anteil ca. 42 % am europäischen Gesamttransaktionsvolumen deutlich in Führung, gefolgt von Deutschland, Frankreich, Schweden und den Niederlanden. Die die fünf Städte mit dem höchsten Investitionsvolumen, sind der Analyse zufolge London, Paris, Stockholm, Berlin und Hamburg.

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Das Unternehmen prognostiziert, dass Polen, das in der Rangliste der Investmentmärkte Platz neun belegt, 2011 weiterhin steigendes Interesse seitens internationaler Investoren verzeichnen wird. Als entscheidende Faktoren werden dabei die deutliche Wachstumsprognose für das polnische BIP von jährlich durchschnittlich 4,2 % in den kommenden fünf Jahren sowie ein erwarteter Anstieg der Mieten für hochwertige Büroobjekte in Warschau um 4 % bis Jahresende angeführt.

Savills zufolge sind traditionelle Immobiliengrundsätze nach wie vor ausschlaggebend dafür, dass der Fokus auf den Core-Märkten bleibt. Das Unternehmen geht davon aus, dass der stabile Vermietungsmarkt Stockholms und die positiven Mietwachstumsprognosen dazu geführt haben, dass die Hauptstadt Schwedens als Standort mit geringerem Risiko eingestuft wurde und daher nun zu den Top3-Städten zählt. Der schwedische Investmentmarkt erlebt einen deutlichen Aufschwung, nachdem das Gesamttransaktionsvolumen 2010 laut Savills auf SEK 113 Milliarden angestiegen ist und somit gegenüber 2009 ein Plus von 95 % verzeichnet hat. Die Investitionen ausländischer Investoren nahmen dabei um 135 % zu.

Giles Wilcox, Head of European cross-border Investment bei Savills, sagt: „Eine Zeitlang hat Großbritannien die Wunschliste der Investoren klar dominiert, aber auch Frankreich und mittlerweile auch Deutschland haben sich fest etabliert. Besonders großes Interesse verzeichneten zuletzt Polen und Schweden und rückten wieder in den Fokus der Investoren. Die Tatsache, dass Stockholm in Bezug auf das Investitionsvolumen des vergangenen Jahres nun auf Rang drei liegt, mag manche überraschen. Wir gehen davon aus, dass aufgrund der deutlichen Wachstumsprognosen des schwedischen BIP und der Tatsache, dass der Vermietungsmarkt weniger stark beeinträchtigt war als in vielen anderen Schlüsselländern, weitere internationale Akteure Interesse an der Stadt zeigen werden.“

Mit guten Wachstumsaussichten für das BIP von durchschnittlich 3 % pro Jahr im Zeitraum 2011 - 2016 weist Großbritannien eine der besten Prognosen unter den westeuropäischen Ländern auf und bleibt somit für Investoren interessant. In Frankreich und Deutschland wird ein BIP-Wachstum von durchschnittlich 2,1 % pro Jahr im gleichen Zeitraum erwartet. Savills berichtet ferner, dass diese beiden Hotspot-Länder besonders gute Mietwachstumsprognosen in den wichtigsten Städten aufweisen – 6,8 % in Hamburg, 6,7 % in Paris IDF, 5,3 % in Berlin, 3,4 % in München, 2,1 % in Düsseldorf und 1,4 % in Frankfurt.

Die Researchergebnisse von Savills zeigen, dass die Spitzenrenditen mittlerweile in fast allen europäischen Ländern rückläufig sind, wobei sich der Rückgang im Schlussquartal 2010 geringfügig verlangsamt hat. Lydia Brissy, Director European Research bei Savills, sagt: „Am deutlichsten gehen die Renditen in Märkten zurück, in denen die Investorennachfrage das Angebot übersteigt, wie zum Beispiel in London, Madrid und Paris.“