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Europäischer Markt für Gewerbeimmobilien legt zu

Nach Einschätzung von Scottish Widows Investment Partnership (SWIP) werden sich die Renditechancen auf dem europäischen Markt für Gewerbeimmobilien deutlich erhöhen. Die Investmentgesellschaft SWIP zählt mit einem verwalteten Fondsvermögen von über 8,2 Milliarden Euro (Stand: 31. März 2006) in der Anlageklasse Gewerbeimmobilien zu den größten europäischen Unternehmen in diesem Markt. Jetzt legen die Fondsmanager aus dem schottischen Edinburgh eine Studie vor, laut der die jährlichen Renditen europäischer Gewerbeimmobilien in den nächsten fünf Jahre durchschnittlich über 8 Prozent betragen sollen.

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Dabei dürften Logistikimmobilien das stärkste Wachstum verzeichnen. In dieser Immobilienklasse prognostiziert SWIP eine jährliche Rendite von durchschnittlich über 10 Prozent.
Das stärkste Wachstum bei Logistikflächen zeichnet sich in Mitteleuropa, Spanien, Skandinavien und Frankreich ab.

Bei den Einzelhandelsimmobilien erwarten die Analysten von SWIP eine jährliche Rendite von durchschnittlich 6 bis 10 Prozent in Westeuropa und sogar 10 bis 14 Prozent in Zentraleuropa. Hier liegt Polen gefolgt von Ungarn an der Spitze. Dieser Aufwärtstrend wird auf die stärkere Nutzernachfrage zurückgeführt.
Ausgehend von der konjunkturellen Erholung in Europa erwartet SWIP zwischen 2006 und 2010 steigende Renditen auch auf dem Büroimmobilienmarkt. Die Analysten von SWIP rechnen bei diesem Objekttyp mit einer jährlichen Rendite von rund 8 bis 10 Prozent. Am besten sind die Aussichten für Büroflächen in Hamburg, Helsinki, Düsseldorf und München.
„Der europäische Markt für Gewerbeimmobilien befindet sich im Aufwärtstrend“, sagt Ian Hally, Head of Property Research bei SWIP und erklärt weiter: „In 2005 wurde beim Transaktionsvolumen ein neuer Rekord erreicht. Eine höhere Transparenz und die Harmonisierung der gesetzlichen Anforderungen haben den Zugang zu den Immobilienmärkten verbessert. Investoren profitieren zunehmend von einem einheitlichen europäischen Immobilienmarkt.“