Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Europa: Positive Wirtschaftsentwicklung lässt Mieten für Büroimmobilien steigen

In Europa müssen Mieter von Büroimmobilien in London, Paris und Dublin noch immer am Tiefsten in die Tasche greifen, aber auch in Warschau, dem Londoner West End und in Berlin haben die Mieten erheblich angezogen. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht von Savills Research Europe. Der Bürostandort Warschau nimmt dabei die Spitzenposition ein. Dort sind die Mieten allein im vergangenen Jahr um 59 % gestiegen.

.

Zwar hat sich die so genannte „yield compression“ abgeschwächt und insbesondere im letzten Quartal 2007 sanken die Renditen als Folge gestiegener Preise weniger schnell, der Markt für Mietimmobilien bleibt aber mit einem durchschnittlichen Leerstand von 8,3 % weiterhin belastbar. Laut Savills ist dies darauf zurückzuführen, dass dieser Markt mit entsprechenden Angeboten auf die starke Nachfrage reagieren kann. Als Folge sinkt die Leerstandsquote insgesamt. Allerdings befinden sich aufgrund strengerer Richtlinien bei der Kreditvergabe merklich weniger neue Büroimmobilien im Bau. Dem Bericht ist jedoch auch zu entnehmen, dass angesichts einer 30-prozentigen Wahrscheinlichkeit für eine Rezession der US-Wirtschaft Projektentwickler weniger Vertrauen in dieses Segment haben und sich auch die Nachfrage nach Büroimmobilien abschwächen könnte.

Lydia Brissy von Savills Research Europe führt aus: „Trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten war die Nachfrage nach Büroimmobilien Ende letzten Jahres ungebrochen. Auch der Investmentsektor ist weiterhin außergewöhnlich dynamisch, auch wenn es dort in 2008 wohl zu einer Abschwächung kommen wird.“

Giles Wilcox, Leiter des Cross Border Investment Teams von Savills, fügt hinzu: „Die Investoren sind vorsichtig optimistisch. Einige haben die Entwicklung eher als Beobachter verfolgt. Geschäfte wurden aber dennoch getätigt. Diese werden sich allerdings erst mit einiger Verzögerung auswirken. Es gibt eine gesunde Nachfrage nach erstklassigen Anlagechancen mit einem guten und soliden Immobilienbestand.“