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Eurohypo-Abwicklung schreitet fort

Nachdem Commerzbank-Chef Martin Blessing und EU-Binnenmarktkommissar Joaquin Almunia im März 2012 die Weichen zur Auflösung der Commerzbank-Immobilien-Tochter Eurohypo gestellt hatten, gibt es nun erste Ergebnisse. Die 50 %ige Beteiligung der Eurohypo an der Servicing Advisors GmbH Deutschland (SerAd), Dienstleister für die Betreuung immobiliengesicherter notleidender Kredite in Deutschland, übernahm die Hamburger Immofori AG.

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SerAd kommt in die richtigen Hände
Wie der Vorstand von Immofori, Kai Sudermann, am 21. September 2012 im „Handelsblatt“ verlautbarte, übernahm sein Unternehmen auch die andere Hälfte der SerAd-Anteile, die bisher von der Citigroup-Tochter Delphi gehalten wurden. Angaben zum Kaufpreis gab es nicht. Aus dem neuen Geschäft erwartet immofori einen Umsatz von 13 Millionen Euro. Immerhin betreut die norddeutsche Servicing Plattform bereits ein Forderungsvolumen von 900 Millionen Euro.

Licht am Ende des Tunnels
Für die Commerzbank rückt mit dem Verkauf der Beteiligung an SerAd das Ende des unseligen Milliardengrabes Eurohypo ein Schritt näher. Zwar konnte 2005 mit der Übernahme der Eurohypo der Nimbus der Commerzbank gerettet werden. Aber mit dem Immobilien-Engagement traf es die Commerzbank in der Finanzkrise doppelt hart. Die Deutsche Bank, die sich 2005 aus dem riskanten Geschäft zurück gezogen hatte, steht heute erheblich besser da.