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Erster Spatenstich für den Neubau des Amtes für Bodenmanagement Limburg

Der Hessische Finanzminister Karlheinz Weimar hat heute gemeinsam mit dem Sprecher der Geschäftsführung der Goldbeck GmbH, Jörg-Uwe Goldbeck, Bürgermeister Martin Richard und der Leiterin des Amtes für Bodenmanagement Limburg a. d. Lahn, Annette Stausberg, den symbolischen Ersten Spatenstich für den Neubau der Bodenmanagementbehörde am ICE-Bahnhof Limburg-Süd vollzogen.

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Nur fünf Wochen nach dem Vertragsabschluss zwischen dem Land Hessen, vertreten durch das Hessische Immobilienmanagement als operativem Projektleiter, und der Projektgesellschaft zum Neubau des Amtes für Bodenmanagement Limburg wird nun mit dem Bau begonnen. „Ich freue mich, dass die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Magistrat und den Ämtern der Stadt Limburg jetzt auch einen zügigen Baubeginn ermöglicht hat“, sagte Finanzminister Weimar.

Mit dem Spatenstich in Limburg startet der erste Neubau eines Amtes für Bodenmanagement im Rahmen einer Public Private Partnership (PPP). Neubauten im PPP-Verfahren für die Bodenmanagementbehörden in Korbach und Büdingen werden in Kürze folgen.

Kennzeichnend für die hessischen PPP-Projekte ist, dass sie als Mietmodelle mit Projektfinanzierung konzipiert sind. Für die Neubauten der Büroimmobilien übernehmen private Investoren Planung, Finanzierung, Bau und, Betrieb. Durch die Bündelung und teilweise Verlagerung von Risiken auf den privaten Partner werden so Effizienzgewinne erzielt, deren Kostenvorteile das Land als Mieter nutzen kann.

Hinter der Projektgesellschaft zum Neubau des Amtes für Bodenmanagement Limburg als privatem Partner des Landes steht die Goldbeck Gebäudemanagement GmbH in Bielefeld mit ihrem Bauunternehmen Goldbeck West GmbH aus Wettenberg und Dohle + Lohse Architekten GmbH, Braunschweig. Die Stadt Limburg a. d. Lahn hatte die Neuansiedlung durch den Verkauf der Grundstücksflächen an den Investor aktiv unterstützt.

„Unsere PPP-Projekte zeigen, dass PPP im Bereich des öffentlichen Hochbaus eine interessante und wirtschaftliche Beschaffungsvariante für den öffentlichen Auftraggeber sein kann“, betonte der Minister. Das Neubauprojekt überzeuge aber auch durch seine Architektur. „Damit können wir erneut den Beweis antreten, dass für öffentliche Bauten hochwertige Architektur und Wirtschaftlichkeit bestens miteinander vereinbar sind“, so Finanzminister Weimar weiter.

Hinter der markanten Fassade verbergen sich zeitgemäße Bürokonzepte. „Ich freue mich besonders, dass die Limburger Bodenmanager sich für innovative Kombibüro-Konzepte entschieden haben. Dadurch wird eine besondere Flächeneffizienz möglich, vor allem aber zeigt hier eine moderne Behörde, dass die Büroform dem Bedürfnis nach verstärkter Teamarbeit gerecht wird“, äußerte sich der Minister anerkennend.

Die Baumaßnahme am ICE-Bahnhof, direkt gegenüber dem Bahnhofsgebäude, wird im schnellen, modernen und besonders wirtschaftlichen Systembau ausgeführt. Der Neubau soll Ende 2008 an den künftigen Nutzer, das Amt für Bodenmanagement Limburg a. d. Lahn, übergeben werden. „Die Zusammenarbeit zwischen dem Hessischen Immobilienmanagement als operativem Projektleiter des Landes und unseren Partnern ist hervorragend. Ich freue mich, das Gebäude jetzt wachsen zu sehen und bin sicher, dass hier auf dem Gelände um den ICE-Bahnhof ein außergewöhnliches Objekt entsteht“, sagte Minister Karlheinz Weimar abschließend.