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Erste Bewohner im Kabelwerk 52

"Wien wächst. Darum ist es wichtig jährlich rund 5500 geförderte Wohnungen neu zu errichten. Das Kabelwerk ist ein hervorragendes Beispiel für die Nachnutzung eines ehemaligen Industrieareals. Hier ist es gelungen, einen neuen attraktiven Bezirksteil zu schaffen, der das Konzept der Verbindung von Wohnen, Arbeit und Freizeit in sich vereint. Die unmittelbare Nähe zur U-Bahn, die Einbindung in die Struktur eines traditionellen Stadtteils und die Nähe zu verschiedenen Naherholungsgebieten machen das Projekt besonders attraktiv", erklärt Wohnbaustadtrat Werner Faymann bei der Übergabe der ersten Wohnungen an die Bewohner.

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"Mit dem Gartenhof ist der erste Teil vom Projekt "Kabelwerk" fertig gestellt. Am südlichen Ende des Areals wurde bereits im November 2005 die Erweiterung des Gartenhotels Altmannsdorf eröffnet. Der neue Stadtteil ist speziell für junge Singles durch die direkte U-Bahn Verbindung in die City bestens geeignet. Aber auch für Familien bietet das Kabelwerk viel: Zusätzlich zur bereits vorhandenen Infrastruktur werden drei neue Parks, 12 Kinder- und Jugendspielplätze, ein Schwimmbad, ein Kindergarten und zahlreiche neue Geschäfte entstehen. Die Bewohner des Kabelwerks werden in einem ruhigen Bezirksteil leben, da es innerhalb des Areals keinen Autoverkehr gibt", so der Stadtrat weiter. Der "Gartenhof" besteht aus 52 geförderten Eigentumswohnungen und wurde in einer Bauzeit von nur 15 Monaten errichtet. Die Wohnungsgrößen bewegen sich zwischen 52 und 128 m². Der Quadratmeterpreis einer Wohnung beträgt rund 1.700 Euro, das monatliche Benützungsentgelt (Betriebskosten plus Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag) 2,20 Euro pro Quadratmeter. Die Gesamtbaukosten betrugen 9,1 Mio. Euro, davon waren 2,1 Mio. Euro Förderungen der Stadt.
Auf den ehemaligen Gründen der KDAG entstehen insgesamt 964 Wohnungen, ein Bürohaus und verschiedene Geschäftslokale. Die Gesamtbaukosten des Projekts belaufen sich auf insgesamt 109,2 Mio. Euro, wovon 38,6 Mio. Euro die Stadt fördert. Die Fertigstellung der nächsten Bauteile steht im Sommer 2006. Bis zum Sommer 2007 soll das gesamte Areal bezugsfertig sein.
Umweltschutz: Den Anrainern zuliebe
Auch der Umweltschutz kommt beim Kabelwerk nicht zu kurz. Das Kabelwerk ist das erste Großprojekt, bei dem der Zu- und Abtransport von Bauteilen und Bauschutt im Zuge der umweltverträglichen Baustellenabwicklung "RUMBA" vom LKW auf die Schiene verlagert wird. Insgesamt werden so 170.000 Tonnen Aushubmaterial abtransportiert, dies entspricht ca. 14.000 LKW-Fahrten.

Foto:
Stadt Wien
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