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Erst Straßenbahndepot, dann Kino Venus, bald Werkstatt

Der Liegenschaftsfonds Berlin hat das ehemalige Kino Venus (Bilder) in Alt-Hohenschönhausen an die ELAN Technologie GmbH, Berlin, verkauft. In dem seit 2003 leerstehenden Gebäude in der Degnerstraße sollen Büro-, Werkstatt- und Lofträume auf einer Nutzfläche von rund 800 m² entstehen. Der Käufer plant, dort ein City-Hybridfahrzeug zu entwickeln und somit das einst als Straßenbahndepot errichtete Haus in Zukunft wieder im Sinne von Verkehr und Mobilität zu nutzen.

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„Wir freuen uns darüber, dass der traditionelle Standort nun eine zukunftsträchtige Branche beherbergt, die einen positiven Einfluss auf die Entwicklung Berlins und anderer Städte haben kann“, kommentiert Holger Lippmann, Geschäftsführer des Liegenschaftsfonds Berlin, den Verkauf. Im November 2005 hatte der Liegenschaftsfonds ein bedingungsfreies Bieterverfahren eingeleitet. Die Vertragsverhandlungen dauerten drei Monate, bis die ELAN Technologie GmbH die Schlüssel erhielt.

Die Geschichte des eingeschossigen Saalbaus mit einem zweistöckigen Bereich für Foyer und weitere Räume ist wechselhaft. Zu Beginn des 20. Jahrhundert wurde das Haus als Straßenbahndepot errichtet. Später nutzte man es als Maschinenhaus, Waggonschuppen und Werkstatt. 1956 entstand das Gebäude weitestgehend neu als Lichtspielhaus. In den 1960er Jahren wurde der straßenseitige Vorbau ergänzt. Bis 2003 wurden Filme im Kino Venus gezeigt. Seitdem steht das Objekt leer.