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Eröffnet der BER, muss Tegel sofort dichtmachen

Ursprünglich war geplant, dass noch sechs Monate nach Eröffnung des neuen Berliner Airports Berlin-Brandenburg (BER) der Betrieb am Flughafen Tegel weitergehen sollte. Wie nun aber Der Tagesspiegel unter Berufung auf Aussagen aus dem Bundesamt für Flugsicherung (BAF) und der Fluglärmkommission berichtet, existieren für einen halbjährigen Parallelbetrieb keine genehmigten Flugrouten. Wenn die südliche Startbahn des BER in Betrieb gehe, müsse stante pede der Flugverkehr in Tegel beendet werden.

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Das wird auch von BER-Chef Karsten Mühlenfeld bestätigt. Er äußerte gegenüber dem Tagesspiegel die Absicht, zur geplanten Fertigstellung des BER im November 2017 die Fluggesellschaften in zwei Schritten innerhalb von vier Wochen von Tegel nach Schönefeld umzusiedeln. Am BER werde nach dem ersten Teil des Transfers zunächst ausschließlich die nördliche Piste genutzt. Nach dem zweiten Teil würde auch auf der südliche Start- und Landebahn der Flugverkehr aufgenommen - was nach gegenwärtigem Stand das sofortige Aus für Tegel bedeuten würde.

Indessen gilt die Eröffnung des BER Ende 2017 als äußerst unsicher. Die Bauarbeiten und die für sie notwendigen Genehmigungen hinken eklatant dem Zeitplan hinterher. Dazu kommt, dass die Lufthansa - und dem Vernehmen nach auch Air Berlin - aus Flugplangründen mit dem Winter-Eröffnungstermin unzufrieden sind und den Wunsch geäußert haben, den BER im Sommer 2018 zu starten.