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Erhöhtes Investitionsvolumen für neue Nichtwohngebäude in Thüringen

Im Jahr 2010 wurden von den Thüringer Bauaufsichtsbehörden 1.388 neue Nichtwohngebäude beziehungsweise Baumaßnahmen an bestehenden Nichtwohngebäuden genehmigt. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entspricht das einem Zugang im Vergleich zum Jahr 2009 um 1,2 Prozent.

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Da einige Großprojekte enthalten sind, betrugen die veranschlagten Kosten im Nichtwohnbau insgesamt 622 Millionen Euro. Fast 420 Millionen Euro wurden für neue Nichtwohngebäude veranschlagt. Gegenüber dem Jahr 2009 entspricht das einem Plus von 21,9 Prozent. An diesen Investitionen sind vor allem die mit Abstand wichtigste Bauherrengruppe, die Wirtschaftsunternehmen, mit 271 Millionen Euro beteiligt. Es folgen öffentliche Bauherren (einschließlich Organisationen ohne Erwerbszweck) mit fast 134 Millionen Euro und private Bauherren mit fünfzehn Millionen Euro.

Der im Rahmen dieser Neubauvorhaben genehmigte umbaute Raum lag im vergangenen Jahr bei rund 4,6 Millionen Kubikmeter. Das waren 31,3 Prozent oder fast 1,1 Millionen Kubikmeter mehr als im Jahr 2009. Die insgesamt genehmigte Nutzfläche vergrößerte sich gegenüber dem Jahr 2009 um 10,7 Prozent auf 683.000 m². Der überwiegende Teil der genehmigten Nutzfläche entfiel mit 35,9 Prozent auf Handels- einschließlich Lagergebäude, deren Anteil im Vergleich zum Jahr 2009 um 0,2 Prozentpunkte stieg. Bei Fabrik- und Werkstattgebäuden lag der Anteil bei 23,6 Prozent (- 5,6 Prozentpunkte) unter dem vergleichbaren Vorjahreswert und bei den landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden bei 11,1 Prozent (+ 3,8 Prozentpunkte).