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Erfolgsjahr 2006 für ISS – Klare Marktführerschaft bei Facility Services

Der dänische ISS Konzern blickt auf eine mehr als 100-jährige Firmengeschichte zurück und ist heute der weltweit führende Anbieter von Facility Services, also von allen Dienstleistungen rund ums Gebäude. Dazu zählen insb. Gebäudemanagement, Bürodienste, Gebäudereinigung und Zeitarbeit.

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Bis 2005 notierte ISS an der Börse in Kopenhagen. Ein Konsortium rund um die Investmentfonds EQT und Goldman Sachs kaufte im August sämtliche Aktien um mehr als 30 % über dem aktuellen Kurs und ist seither Eigentümer des Unternehmens. Der Kaufpreis betrug 3,5 Mrd. US$ bzw. 3,2 Mrd. Euro.

Im Jahr 2006 steigerte ISS den Konzernumsatz um mehr als 20 % auf 7,4 Mrd. Euro. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 390.000 Mitarbeiter in 49 Ländern. Den seit Jahren erfolgreichen Expansions- und Akquisitionskurs (2005: 102 Unternehmenskäufe insb. in Indien, der Türkei, Russland, Neuseeland und China) setzte das Management im vergangenen Jahr auch in Mexiko und den Philippinen sowie 2007 in Taiwan sowie Bosnien und Herzegowina fort.

Die ISS wird ihren internationalen Erfolgskurs auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Auf Basis der sog. „Route 101“ soll der Jahresumsatz innerhalb der nächsten sechs bis acht Jahre auf DDK 101 Mrd. (13,5 Mrd. Euro) gesteigert und die Marktpräsenz auf bis zu 60 Länder weltweit ausgedehnt werden.

In Österreich ist die ISS Facility Services GmbH der führende Komplettanbieter für alle Dienstleistungen rund ums Gebäude. Im Bereich der Gebäudereinigung hält ISS hierzulande einen MarktanteiI von 25 %. Der dynamisch wachsende Dienstleister zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Unternehmen des ISS Konzerns und ist in Österreich flächendeckend mit 14 Niederlassungen vertreten.

„Eine Umsatzsteigerung um 16,8 % von 183,5 Mio. auf 213 Mio. Euro macht 2006 zu einem weiteren Erfolgsjahr für die ISS in Österreich“, freut sich CEO Michael Maxmilian. „Damit haben wir das fünfte Mal in Folge ein zweistelliges Umsatzwachstum geschafft“.

8,8 % der jüngsten Umsatzsteigerung in Österreich sind auf organisches Wachstum zurückzuführen, 8 % auf die Akquisition von vier Unternehmen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark:
- 01/06: K&S Hygiene GmbH; Knittelfeld, Schädlingsbekämpfung
12 Mitarbeiter; 0,5 Mio. Euro Umsatz
- 03/06 Dr. Rantasa Interimspersonal GmbH, Dr. Rantasa Instandhaltung GmbH; Wien Zeitarbeit und Instandhaltung 450 Mitarbeiter; 11,6 Mio. Euro Umsatz
- 11/06 Unistaff Personalservice GmbH; Linz Zeitarbeit, 200 Mitarbeiter; 6 Mio. Euro Umsatz
- 11/06 GFG Federmann GmbH; Tulln Reinigung, 300 Mitarbeiter; 6 Mio. Euro Umsatz Fm complete
- 01/07 fm-complete Facility Management GmbH; Facility Management, 22 Mitarbeiter, 3,2 Mio. Euro Umsatz
- 03/07 Erlacher – Meisterbetrieb der Schädlings-bekämpfung; Schädlingsbekämpfungsunternehmen, 15 Mitarbeiter, 600.000 Euro Umsatz

ISS Facility Services plant heuer noch weitere drei bis vier Akquisitionen, um die Position des Unternehmens insb. in den Bundesländern weiter auszubauen. Die Bereiche, die dafür ins Auge gefasst werden, sind Schädlingsbekämpfung, Grünraum und technisches Facility Management.

Vielfach ist es für Familienbetriebe schwierig, einen geeigneten Nachfolger zu finden, wenn sich der Firmengründer aus dem Unternehmen zurückzieht. Aber auch große Wachstumssprünge können von klassischen KMU oft nicht guten Gewissens aus eigener Kraft in Angriff genommen werden. Für Unternehmen in derartigen Situationen ist ISS der optimale strategische Partner: „Wir integrieren den Familienbetrieb in die ISS-Gruppe, führen das Unternehmen unter unserem Dach erfolgreich weiter und bieten damit auch allen Mitarbeitern eine sichere Zukunftsperspektive“, so Maximilian über die in Österreich erfolgreiche Akquisitionsstrategie.

Im Jahr 2006 hat ISS seine Position als einer der führenden Anbieter von Zeitarbeit weiter gefestigt. Mehr als 200 Jobs wurden alleine seit Anfang des Jahres 2007 vermittelt. Für 2007 plant ISS den Umsatz in dieser boomenden Branche auf mehr als 45 Mio. Euro zu steigern. Maximilian: „Nächstes Jahr werden wir als Anlaufstellen dafür eigene Job Centers in Wien und Graz eröffnen“.

„Neben den ca. 1000 Beschäftigten, die durch die jüngsten Akquisitionen ihren Arbeitsplatz bei ISS gesichert haben, konnten wir 2006 auch weitere 300 neue Arbeitsplätze schaffen“, erklärt Michael Krottmayer, CFO von ISS Facility Services in Österreich. Mit rund 9.500 Mitarbeitern (Stand Mai 2007) ist ISS heute einer der größten Arbeitgeber in Österreich.

Das zeigt sich z.B. auch an der guten Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice. Krottmayer: „ISS ist in Wien der größte und österreichweit der drittgrößte Abnehmer von durch das AMS vermittelten Arbeitskräften“.

Die gewerblichen ISS Mitarbeiter kommen zum überwiegenden Teil nicht aus Österreich: Tausende Männer und Frauen aus mehr als 60 Nationen und mit 25 verschiedenen Muttersprachen gehören zur Belegschaft. Zumeist ist ein Job bei ISS für diese Arbeitnehmer der erste Schritt in den heimischen Arbeitsmarkt und damit ein wichtiger Aspekt ihrer Integration in Österreichs Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. Der Entwicklung der multikulturellen Workforce schenkt das Management daher seit Jahren größte Aufmerksamkeit.

Vor diesem Hintergrund wird ISS auch bei den Wirtschaftsgesprächen des Europäischen Forum Alpbach 2007 einen Arbeitskreis zum Thema „Unternehmen als Integrationsmotor“ leiten, an dem neben Vertretern von Industrie und der Zivilgesellschaft auch Johannes Kopf / AMS, Rudolf Kaske / ÖGB und Astrid Kleinhans / WU Wien, teilnehmen werden.

Auch das Engagement bei diversen Sozialprojekten zur Integration von benachteiligten Jugendlichen oder Behinderten in den Arbeitsmarkt gehört zum gelebten Arbeitsalltag der ISS und wird von Jahr zu Jahr weiter entwickelt (z.B. Kooperation mit „Potenzial Jugend“).

Als eines der ersten Unternehmen in Österreich wurde
ISS Facility Services nach einem ausführlichen Evaluierungsprozess mit internationalen Juroren im Juli 2006 mit dem „Investors in People“-Zertifikat ausgezeichnet. Es handelt sich dabei um ein internationales Qualitätszertifikat zur Personal-entwicklung, Effizienzsteigerung und Erfolgs-optimierung. IIP liefert dabei einen Leitfaden, um die Qualifikation des Personals und somit den Erfolg des Unternehmens systematisch und in Abstimmung mit den Unternehmenszielen zu verbessern.

Die im Januar 2004 von ISS gemeinsam mit der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelte „WU Executive Academy“ hat sich zu einem vollen Erfolg entwickelt. Es handelt sich dabei um ein in der Branche einzigartiges Schulungskonzept für Mitarbeiter auf allen Managementebenen, das alle betriebswirtschaftlich relevanten Ausbildungsfelder vom Marketing über Personalmanagement bis zu Account Management und Controlling umfasst. Insgesamt halten bereits 83 Absolventen ihr Zertifikat in Händen, weitere 24 Mitarbeiter haben den Lehrgang im Februar 2007 begonnen.

Im Januar 2007 schloss ISS die Akquisition von fm-complete Facility Management GmbH ab, einem der erfolgreichsten heimischen Spezial-Anbieter von Integrated Facility Management. „Mit diesem `Schachzug` haben wir uns eine Pole-Position am dynamisch wachsenden Markt für Facility Management in Österreich geschaffen“, erläutert Norbert Pleyer, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb, ISS Facility Services GmbH. „Als unabhängiges Unternehmen können wir unseren Kunden nun sämtliche Dienstleistungen und deren optimales Management aus einer Hand anbieten. Das bedeutet integrierte Facility Services in Top-Qualität und in ganz Österreich“.

Integrierte Facility Services umfasst das operative Management aller „Nicht-Kernprozesse“ eines Unternehmens. Alleine durch die Zusammenfassung von Leistungen durch die Schaffung von sog. „Multi Skilled Jobs“ – von der Reinigung über die Erbringung von Bürodiensten, von der Wartung technischer Anlagen bis zur Gartenpflege – an einen professionellen Anbieter wie ISS werden Synergien genutzt und Kosten gesenkt.

„Für unseren Kunden Magna reinigen wir die Fertigungshallen samt den hochkomplexen Lackieranlagen, übernehmen die Sicherheit, pflegen die Grünflächen und stellen sogar eine private Feuerwehr bereit. Die Telekom wiederum hatte früher 34 Lieferanten; heute beschäftigt sie uns als Haupt-Dienstleister von Zeitarbeit über Gartenpflege bis zur Reinigung ihrer Funkstationen“, beschreibt Pleyer das Dienstleistungsportfolio an zwei plakativen Beispielen aus dem ISS Kundenkreis; dieser umfasst zahlreiche große Unternehmen wie Erste Bank, OMV, ÖBB oder die Technische Universität.

Laut einer aktuellen Studie des internationalen Beratungsunternehmens IC Interconnection Consulting Group über den österreichischen Markt für Facility Services ist ISS in Österreich mit einem Marktanteil von 5,6 % die klare Nummer 1. Der Löwenanteil dieser Position ist auf sog. Infrastrukturelle Services zurückzuführen. Doch auch in den beiden anderen klassischen FM-Bereichen Technische sowie Kaufmännische Services zieht ISS nicht zuletzt durch die gezielte Akquisitionspolitik kräftig nach.

Der Gesamtmarkt für Facility Management wird mit derzeit 8,7 Mrd. Euro beziffert (inkl. sämtlicher Mieteinnahmen, die in den kaufmännischen Teil des Gesamtmarkts eingerechnet sind). Mehr als 60 % davon entfallen (noch) auf internes Facility Management. Der Markt für externes Facility Management ist laut der genannten Studie, die sich auf die Marktzahlen des Jahres 2006 stützt, rund 3,5 Mrd. Euro „schwer“. Insgesamt sind für die kommenden zwei Jahre Wachstumsraten von 3,5 % zu erwarten, d.h. der Markt wird in absehbarer Zeit die 10 Mrd. Euro-Marke überschreiten.

Die Studie identifiziert vier Trends für die Zukunft des Facility Managements in Österreich:
- Marktkonsolidierung
- Auslandsexpansion
- Angebotsausweitung
- Branchen-/Berufsfokussierung

Der Marktführer ISS, der in der Studie übrigens als „Star“ nach dem entsprechenden Boston Consulting Modell eingestuft wird, ist für jeden dieser Trends bestens gerüstet.