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Environment Code: Die ökologische Performance von Immobilien wird messbar

Dr. Daniel Piazolo

„Umweltschutz ist zu einer globalen Herausforderung geworden. Damit ist jeder gefordert, verantwortlich zu handeln – auch Wirtschaftsunternehmen“, so Dr. Daniel Piazolo, Geschäftsführer der IPD Deutschland GmbH (IPD), Wiesbaden. Vor diesem Hintergrund werde es immer wichtiger, stichhaltige und belastbare Informationen über die Umweltverträglichkeit von Gebäuden zu erheben. Schließlich sei ein maßgeblicher Anteil an den CO2-Emissionen auf gewerblich genutzte Immobilien zurückzuführen. Auch beim Abfallaufkommen und in punkto Wasserverbrauch leisten gewerbliche Immobilien einen erheblichen Beitrag. Um geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der ökologischen Performance von Immobilien ergreifen zu können, wurde von IPD in Zusammenarbeit mit Bureau Veritas und CB Richard Ellis sowie Unterstützung von Barclays der Environment Code entwickelt. Es handelt sich dabei um einen umfassenden Katalog für die Erfassung, Messung und Analyse von immobilienspezifischen Umweltverträglichkeitsdaten.

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„Es ist davon auszugehen, dass im Zuge der unternehmerischen Corporate Social Responsibility immer mehr Unternehmen qualifizierte Daten und Informationen darüber benötigen, welchen Beitrag sie leisten, die Umweltbelastungen glaubhaft zu reduzieren“, sagt IPD-Geschäftsführer Dr. Daniel Piazolo. „Mit dem Environment Code besteht jetzt die Möglichkeit, auf der Basis qualitativ hochwertiger und konsistenter Daten, die ökologische Performance von gewerblichen Immobilien weltweit nach einem einheitlichen Standard zu benchmarken.“ Dieses neu entwickelte Instrument erlaubt detaillierte Analysen und Aufschlüsselungen nach einzelnen Performance-Komponenten. So ist es beispielsweise möglich Angaben zu „CO2 pro Quadratmeter“ oder „Tonnen Abfall pro Person“ zu erheben. Mittels solcher Key-Performance-Indikatoren ließen sich gezielt Entscheidungen über Maßnahmen fällen. Darüber hinaus könnten die gemachten Fortschritte im Zeitverlauf abgebildet werden. „Entscheidend ist, sicherzustellen, dass die gesammelten Informationen aussagekräftig genug sind“, erläutert Piazolo.

Der Environment Code ist in zwei Teile gegliedert. Zum einen werden die Core-Kennzahlen, erfasst. Darin enthalten sind Angaben zu den Kategorien „Energie, Wasser und Abfall“. Erst auf der soliden Grundlage an quantitativen Daten können in einem nächsten Schritt die qualitativen Kennzahlen erhoben werden, die schließlich den „Umwelt-Gesundheitscheck“ abbilden. Da jedoch die Messung der ökologischen Performance regelmäßig auch die globalen Vorschriften berücksichtigten muss, wird der Erfassungskatalog regelmäßig entsprechend aktualisiert.