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Entwicklungen in der Münchener Innenstadt erhöhen Attraktivität des Standorts

Der Vermietungsumsatz am Münchener Markt für Büroimmobilien lag nach Angaben des Immobiliendienstleistungsunternehmen CB Richard Ellis für das Gesamtjahr 2010 bei rund 577.300 m² (inklusive Eigennutzungen). Das Vorjahresresultat wurde somit um rund 13 Prozent übertroffen. Im aktuellen Jahr wird mit einer weiteren Belebung des Marktes gerechnet.

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Rainer Knapek, Vermietungschef von CBRE in München: „Es lässt sich erkennen, dass die Anfragen zunehmend konkreter werden und Sondierungsnachfragen, die häufig nur der Orientierung dienten, abgenommen haben. Da die Immobilienmärkte erfahrungsgemäß zeitverzögert reagieren, werden wir im aktuellen Jahr deutlicher von der gesamtwirtschaftlichen Erholung profitieren. Durch entsprechende Projektentwicklungen wird München hier auch städtebaulich und vor allem im innerstädtischen Bereich profitieren können.“

Bereits im ersten Quartal 2010 wurde der größte Vermietungsabschluss des vergangenen Jahres getätigt. Hier entschied sich die Scout24 Holding GmbH für 12.000 m² Bürofläche im Objekt Ten Towers. Darüber hinaus wurden im weiteren Jahresverlauf noch 12 weitere großflächige Mietverträge oberhalb der 5.000 m²-Grenze unterzeichnet – dies entspricht exakt dem Vergleichswert aus dem Jahr 2009. Stärkster Wirtschaftszweig am Bürovermietungsmarkt waren 2010 die Berater, die über 13 Prozent am Gesamtumsatz für sich verbuchen konnten. Dahinter folgten die Branchen Verlage, Medien, Werbung, sowie EDV und sonstige Dienstleistungen mit Umsatzanteilen von jeweils rund 10 Prozent.

„Bereits seit Mitte 2010 verzeichnen wir eine steigende Nachfrage für erstklassig ausgestattete Flächen in den etablierten Top-Bürolagen Münchens innerhalb des Altstadtrings“, so Knapek. Zunehmend attraktiv bei Unternehmen werden Büroflächen im südwestlichen Innenstadtbereich Münchens. Den Startschuss für diese Entwicklung setzte die Neugestaltung von Oberanger und Angerviertel. Ehemals eine Stadtbrache, hat sich das Viertel in den vergangenen Jahren zu einem wertigen Quartier und attraktiven Bürostandort entwickelt. Ein Beispiel ist die Linde AG, die sich für einen innerstädtischen Standort entschied und 2009 ihr neues Hauptquartier in einem Neubau im Angerhof eröffnete. Auch die Werbe- und Kommunikationsagenturen der Heye Group zieht es in die Innenstadt; sie ziehen Mitte 2012 von Unterhaching in die ehemalige Zentrale der Stadtwerke München in die Blumenstraße um.

Knapek: „Wir stellen zunehmend fest, dass die Verkehrsanbindung für Mitarbeiter, sowie die Nähe zu Klienten und sonstiger Versorgungsinfrastruktur für Unternehmen eine größere Rolle spielt und für einen Standort in der Innenstadt spricht. Damit sind die Mitarbeiterzufriedenheit und die besseren Chancen beim Personal Recruiting ein wichtiger Faktor bei der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Zudem fällt der Gestaltung und technischen Ausstattung der Büros eine größere Rolle zu. Der Münchener Markt bietet hier mit den Projektentwicklungen am Oberanger und Angerviertel, aber auch mit The Seven im Glockenbachviertel attraktive zusätzliche Flächen, die aufgrund des geringen Leerstands in München auf hohes Interesse stoßen dürften.“

Da sich die Dynamik am Vermietungsmarkt weiterhin positiv entwickelt, wird laut CBRE das attraktive Angebot an verfügbaren Neubauflächen künftig auf erhöhtes Mieterinteresse stoßen. „Wir schätzen die Chancen von Vorvermietungen heute wesentlich höher ein als noch vor einem Jahr. Zu den sich aktuell im Bau befindenden bedeutenden Neuentwicklungen gehören neben dem Palais an der Oper in der Maximilianstraße, die Hofstatt, das Isartorpalais und The Seven in der Müllerstraße“, so Knapek abschließend.