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Entwicklung des Berliner Zoobogens einen Schritt weiter

Bei der Entwicklung des Zoobogens in der Berliner City West ist die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe einen Schritt weiter. Am Mittwoch letzter Woche wurden die Planungen im Bauausschuss des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf angenommen. Werden die Pläne durch den Baustadtrat genehmigt und die denkmalpflegerischen Belange geklärt, könnte der Umbau beginnen und mindestens 24 Monate später abgeschlossen sein. Rund 20.000 m² zusätzliche Einzelhandels- und Gastronomiefläche sollen dabei entstehen. Insgesamt will die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe einen dreistelligen Millionenbetrag in die Entwicklung des Zoobogens investieren. Das denkmalgeschützte Ensemble besteht aus einem großen und einem kleinen Hochhaus, dem Zoo-Palast, dem Bikinihaus und der „Blauen Kugel“, einem Fernsehstudio. Die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe hat das Architekturbüro nps tschoban voss mit der Planung beauftragt.

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Zoo-Palast bleibt erhalten
„Rechtzeitig zum 50. Geburtstag des Bikinihauses und des Zoo-Palastes haben wir ein Konzept vorgelegt, das dem traditionsreichen Ensemble „Zoobogen“ eine Zukunft gibt. Wir glauben an die City West und freuen uns, mit der Entwicklung des Zoobogens zur Aufwertung des Areals beitragen zu können“, erklärt Karl-Josef Stindt, Mitglied der Geschäftsführung der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe und verantwortlich für das Projekt.

Die Planung sieht vor, eine ebenerdige Passage mit Geschäften vom Hochhaus am Bahnhof Zoo unter dem Kino hindurch bis zur Mitte des Bikinihauses zu führen. Die Überbauung des Innenhofs schafft Platz für zusätzliche Einzelhandelsflächen. Der Zoo-Palast bleibt als Kino erhalten und wird umgebaut. Dabei soll die Anzahl der Kinosäle von neun auf fünf reduziert werden. Statt rund 2100 Sitzplätzen sind 1600 Plätze geplant. Der große Kinosaal wird verkleinert und die Steigung angehoben, um erhöhten Sitzkomfort und bessere Sicht zu bieten. Die Fassade bleibt erhalten. „Der Zoo-Palast bleibt der City West als Kino erhalten. Allerdings muss es sich rentabel betreiben lassen. Das ist – auch nach der Aussage des Betreibers UCI – durch eine Verkleinerung möglich. Wir sind glücklich über diese Lösung und hoffen, dass wir uns mit allen Beteiligten einig werden“, so Karl-Josef Stindt.

Bikinihaus wird aufgestockt und beherbergt Hotel
Die beiden Hochhäuser werden renoviert. Die ursprüngliche Anmutung des Bikinigeschosses soll wiederhergestellt werden. Dieses Galeriegeschoss, das das Gebäude in ein Ober- und ein Unterteil teilte, gab dem Bikinihaus seinen Namen. Das ehemalige Luftgeschoss wurde später verglast. Diese Verglasung soll nun weiter nach hinten gezogen werden. Die Kolonnaden im Erdgeschoss werden von 4,50 Meter auf 2,70 Meter verkleinert.

Das Bikinihaus wird außerdem um ein zusätzliches verglastes Geschoss aufgestockt. Das geplante familienfreundliche Hotel wird in den oberen Geschossen des Bikinihauses realisiert. Mögliche Anknüpfungspunkte zum Zoo sind neben einer zum Zoo hin verglasten Hotelwand ein eigener Eingang zum Tierpark und vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit.