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Entscheidung über Zukunft der Institutsgebäude für Geowissenschaften ist gefallen

Mitte August des vergangenen Jahres hatten sich im Zuge einer geplanten Schadstoff- und Brandschutzsanierung der Institutsgebäude Robert-Koch-Straße 26 und 28 durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) bei begleitenden Messungen Verdachtsmomente für eine PCB-Belastung ergeben, die durch eingehende Materialuntersuchungen bestätigt worden waren. Da die gefundenen Konzentrationen im Gebäude 26 oberhalb des in NRW zulässigen Grenzwertes lagen, war das gesamte Gebäude sicherheitshalber geschlossen worden. Für die dort angesiedelten geowissenschaftlichen Institute der Universität Münster begann umgehend die Suche nach einer alternativen Unterbringung, um so schnell wie möglich wieder einen reibungslosen Ablauf des Studienbetriebs zu gewährleisten.

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Eine angemessene Lösung für das Standortproblem der verschiedenen Institute und Einrichtungen des Fachbereichs Geowissenschaften war zügig gefunden worden. Was blieb, waren die notwendige und unvermeidliche Reinigung der Bücher der geowissenschaftlichen Bibliothek sowie die Frage, wie es mit dem Gebäude weitergehen sollte. Während die fachmännische Reinigung der Bücher bereits im Oktober abgeschlossen war und die Bibliothek als Interimslösung in Containern auf dem Parkplatz des Gebäudes Robert-Koch-Straße 40 wieder zugänglich gemacht werden konnte, mussten die beiden baulichen Varianten - Sanierung oder Neubau der Institutsgebäude - umfassend geprüft und gegeneinander abgewogen werden.

Universität und BLB NRW haben sich nun für einen Neubau am gleichen Standort entschieden. Eine Sanierung des belasteten Gebäudes Robert- Koch-Straße Nr. 26, bei der auch das gesamte Mobiliar einer sachgemäßen Reinigung hätte unterzogen werden müssen, hätte voraussichtlich 18 Monate gedauert. Im Anschluss daran hätte ebenfalls das Gebäude Robert-Koch-Straße 28 kernsaniert werden müssen.

Eine umfassende Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des BLB NRW ergab, dass ein Neubau die sinnvollere, wirtschaftlichere und energetisch optimale Lösung darstellt. Geplant ist ein Gebäude, das modernen ökologischen und gebäudeklimatischen Anforderungen genügt.