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Engel & Völkers eröffnet Büros in Madrid und Barcelona

Mit der Eröffnung der ersten Shops in Barcelona und Madrid startet Engel & Völkers seine Expansion in die spanischen Metropolen. Diesen Büros werden in Kürze zwei weitere Vertretungen in Barcelona sowie drei in der Hauptstadt Madrid folgen. Mit den neuen Standorten will sich der Immobiliendienstleister die Märkte für Erstwohnsitze in Spanien erschließen. Im Visier hat das Unternehmen neben lokalen Kunden auch Ausländer, die beruflich bedingt einen Sitz in den spanischen Großstädten benötigen.

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Durch die langjährige Präsenz auf den Inseln und in den Küstenregionen hat Engel & Völkers bereits eine marktbeherrschende Stellung bei Zweitwohnsitzen und Ferienimmobilien. Das Unternehmen ist seit 1989 in Spanien vertreten; das erste Büro wurde in Palma de Mallorca eröffnet. Neben den 18 Standorten auf der größten Baleareninsel Mallorca bestehen Büros auf Ibiza und Gran Canaria, an der Costa del Sol, der Costa Blanca, der Costa de la Luz und an der Costa Brava. Bis zum Jahr 2013 soll die Zahl der spanischen Standorte von derzeit 31 auf rund 300 anwachsen. Ziel ist, alle Großstädte und Provinzhauptstädte abzudecken.

Der Immobilienmarkt Barcelona und Madrid
Beide Städte haben in den letzten fünfzehn Jahren eine Reihe städtebaulicher Veränderungen erfahren, die zusammen mit dem kräftigen Wirtschaftswachstum auch den Immobilienmarkt belebt haben. Der starke Zuzug von Spaniern und Ausländern hat zu einem lang anhaltenden Bauboom und Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich geführt. Der starke Aufwärtstrend wird in Barcelona besonders deutlich. Hier hat sich der durchschnittliche Quadratmeterpreis in vier Jahren verdoppelt. Im ersten Halbjahr 2005 lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Gebrauchtimmobilien bei 4.213 Euro, 2001 lag er noch bei 2.077 Euro. Allein im ersten Halbjahr 2005 belief sich der Preisanstieg für Gebrauchtimmobilien in Barcelona auf 7,9 Prozent.
Der teuerste Stadtbezirk von Barcelona ist Sarriá-Sant Gervasi mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5.249 Euro. Im Stadtbezirk Eixample, wo das Unternehmen seinen ersten Shop am Passeig de Gràcia 120 eröffnet hat, stieg der Quadratmeterpreis auf inzwischen 4.499 Euro. Mit diesen Zahlen liegt Barcelona noch vor Madrid, wo ein durchschnittlicher Preis von 4.062 Euro pro Quadratmeter (Madrid Stadt) verzeichnet wird.
Hier sind die Wohnungspreise in den vergangenen zwei Jahren jeweils um 7,5 Prozent gestiegen. Das sind moderate Anstiege im Vergleich zu den starken Jahren des Immobilien-Booms. Beispielsweise zogen die Preise im Jahr 2001 um durchschnittlich 26,2 Prozent an, 2002 wurde sogar ein Wachstum von 28,7 Prozent erzielt, 2003 immerhin noch 17,3 Prozent.
Die drei teuersten Stadtviertel der Hauptstadt, die im vergangenen Jahr um weitere fünf bis sieben Prozent teurer geworden sind, sind Salamanca, Chamartin und Chamberi. Hier kostet der Quadratmeter im Durchschnitt gut 4.800 Euro.