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Emissionshaus MPC legt Übernahmeangebot für HCI Capital vor

Das Hamburger Emissionshaus MPC bringt Bewegung auf den Markt für geschlossene Fonds.

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Der Fondsanbieter MPC hat von dem größten Aktionär der HCI Captial AG, der luxemburgischen Investmentgesellschaft Corsair S.à.r.l., die 20-prozentige Beteiligung übernommen. Damit hält das im MDAX geführte Unternehmen jetzt eine 35 prozentige Beteiligung an der HCI. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen zum Angebot an die freien Aktionäre bietet das Unternehmen nach eigenen Angaben den gesetzlich gebotenen Mindestpreis von 14,22 Euro in bar. Händler gehen davon aus, dass kein Aktionär zu diesen Bedingungen annehmen wird.

Ziel der Offerte ist laut MPC-Chef Axel Schroeder in erster Linie der Ausbau der Zusammenarbeit beider Häuser und die Möglichkeit in Zukunft größere Fonds aufzulegen.

Für den Kauf der insgesamt 4,8 Mio HCI-Aktien von der Luxemburger Corsair III, eine Abspaltung von JP Morgan Private Equity, kündigte das Unternehmen die Ausgabe von 1,55 Millionen neuen Aktien an, die rd. 69 Mio. Euro in die Kassen spülen werden. Corsair erhält im Verhältnis 1:0,32 MPC-Aktien für ihren Anteil an dem SDAX-Wert. Bei dem Aktientausch wird eine MPC-Aktie mit 44,20 Euro bewertet, während für die Titel von HCI der gewichtete durchschnittliche Kurs in den letzten drei Monaten ermittelt wird.

Für MPC war der Zeitpunkt des Einstiegs jetzt günstig, denn durch die Kreditkrise hatte sich der Finanztitel der HCI in den letzten Monaten fast um ein Drittel verbilligt, so ein Sprecher von MPC.

Per Ende 2007 betrug das Investitionsvolumen beider Unternehmen zusammen rund 30 Mrd. Euro. Zusammen platzierten sie 730 geschlossene Fonds und offene Kapitalanlagen.