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Einzigartige Ganzglasbrücke in Schwäbisch Hall

Ganz aus Glas und völlig ohne tragende Metallbauteile konstruiert, verbindet eine bislang einzigartige Ganzglasbrücke die zwei Gebäude der Sparkasse am Schwäbisch Haller Hafenmarkt. Transparent überspannt sie die darunter liegenden Treppen, die hinauf zur Stadtkirche St. Ulrich führen. Damit erfüllt die Glasbrücke die zentrale Vorgabe für das Projekt. Denn der Blick auf das Altstadtensemble durfte nicht verbaut werden. Aus Metall sind deswegen lediglich der Handlauf, die Profile zur Befestigung der Boden- scheiben und die Punkthalter für die Seitenscheiben. Ansonsten wurden sowohl die Trägerelemente als auch die Seiten und das Dach der Brücke komplett mit Verbundsicherheitsglas umgesetzt, das ebenso wie die bedruckten Bodenplatten von Glas Trösch geliefert wurde. Dabei stellte die Neukonstruktion höchste Anforderungen an alle Beteiligten, vom Haller Architekturbüro Kraft + Kraft über die für die Tragwerksplanung verantwort- liche Ludwig & Weiler Ingenieure GmbH bis hin zur ausführenden Glas Oswald GmbH aus München. Da es für eine derartige Anwendung von Glas bislang keine konkreten Anwendungsnormen gibt, musste bei der Obersten Bauaufsicht eine Einzelfall-Zustimmung eingeholt werden. Dabei legte die Behörde Wert auf höchste Genauigkeit und ließ im Glasbereich teilweise nur Toleranzen von einem Millimeter zu.

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