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Einzelhandelsimmobilien werden von Investoren bevorzugt

Eckhard Brockhoff

Immer mehr Investoren engagieren sich lieber in Einzelhandels- als in Büroimmobilien. Der Grund: Die Investitionskosten für Bürogebäude sind höher und die Renditeaussichten unsicherer.

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So das Ergebnis einer Kundenbefragung des Essener Spezialisten für Immobilien-Investments Brockhoff & Partner. Ausschlaggebend dafür sind die ständig steigenden Ansprüche der Büromieter. Sie erwarten bei der Gebäudetechnik, EDV-Verkabelung oder der Gestaltung der Eingangs- und Außenanlagen-Bereiche immer höhere Standards.

Die Inhaber solcher Immobilien, so Eckhard Brockhoff, geschäftsführender Gesellschafter von Brockhoff & Partner, müssen sich darauf einstellen, permanent sowohl in die Ausstattung als auch in das äußere Erscheinungsbild ihrer Gebäude zu investieren. „Nur noch Top-Immobilien erzielen eine gute Miete“, so Brockhoff. Die dann allerdings nur über relativ kurze Zeiträume: fünf bis zehn Jahre sind für Büroimmobilien normale Vertragszeiten. Dann kommt unter Umständen der nächste Mieter mit neuen, höheren Ansprüchen.

Investitionen in Geschäftshäuser sind dagegen attraktiver. Nicht nur, dass die Mietverträge eine deutlich längere Laufzeit haben, SB-Warenhäuser oder Supermärkte werden für 15 Jahre, Ladenlokale in Fußgängerzonen für mindestens zehn Jahre vermietet – sondern auch, dass die Mieter selbst für den Umbau sorgen und vom Vermieter keine Investitionen erwarten, trägt zu dieser Einschätzung bei.

Brockhoff: “Wenn die Ladengröße stimmt, die Lage gut und die Front zur Fußgängerzone hin transparent ist, sorgen die Mieter selbst dafür, das Ladenlokal nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten.“ Jedes Einzelhandelsunternehmen habe, was den Innenausbau betrifft, seine eigene Philosophie und wolle die auch umsetzen. „Für flexible, großzügige Räume, die sich den Bedürfnissen der Mieter anpassen lassen, erzielen wir auf dem Markt gute Mietpreise.“