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Einmaleins der Solarwärme

Ob beim Neubau oder im Rahmen einer Sanierung: Das Wasser im Haushalt mit Sonne zu erwärmen, wird immer attraktiver. Auch die Heizung kann durch solare Wärme unterstützt werden. Wie groß der Solarkollektor und der Warmwasserspeicher - die Herzstücke einer Solarwärmeanlage - geplant werden sollten, sagt die Initiative Solarwärme Plus.

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Je besser eine Solaranlage auf den Bedarf im Haus zugeschnitten ist, desto effizienter kann die Sonnenwärme genutzt werden. Das heißt: Die Kollektoren und der Speicher sollten weder zu groß noch zu klein ausfallen.

Für die Wassererwärmung mit Sonnenenergie gilt: Wer normale Solarkollektoren, so genannte Flachkollektoren, einsetzt, benötigt pro Person im Haushalt etwa 1,5 m² Kollektorfläche. Bei den etwas leistungsstärkeren Röhrenkollektoren reduziert sich der Pro-Kopf-Wert auf etwa 1,0 m² Fläche. Die Größe des Speichers orientiert sich am Warmwasserbedarf der Benützer: Man rechnet pro Person und Tag 40 Liter 45 Grad warmes Wasser. Multipliziert man den Tageswarmwasserbedarf aller Bewohner mit zwei, ergibt sich ein Annäherungswert für die Speichergröße.

Ein vierköpfiger Haushalt wäre also mit etwa sechs m² Flach- oder vier m² Röhrenkollektoren und einem Speicher mit etwa 300 Liter Volumen bestens versorgt. Auf diese Weise kann eine gut geplante Anlage im Jahr bis zu 60 Prozent der Energie einsparen, die für Warmwasser benötigt wird.

Soll die Solarwärmeanlage darüber hinaus auch die Heizung unterstützen, müssen Kollektoren und Speicher naturgemäß mehr Leistung bringen und somit größer ausfallen. Bei gut gedämmten Häusern kann man eine Fläche von ungefähr vier m² Flachkollektoren pro Person beziehungsweise drei m² Röhrenkollektoren pro Kopf veranschlagen. Der Speicher sollte etwa 60 Liter pro m² Kollektorfläche aufweisen. Bei Röhrenkollektoren fällt der Speicher noch etwas größer aus.