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Einkaufscenter in Schöneberg geplant

Die Edeka-Gruppe überlegt offenbar, in der Nähe des S-Bahnhofs Schöneberg ein Einzelhandels- und Großhandelszentrum mit 380 Parkplätzen errichten zu lassen. In der Bezirksverordneten-Versammlung kam es deswegen aber zu Befürchtungen, dass dadurch alteingesessene Firmen am Werdauer Weg vertrieben werden könnten. Das veranlasste auch Baustadtrat Bernd Krömer zu der Versicherung, dass die Bestandspflege mit Firmen wie Brillux, Knittel und Kapella höchste Priorität habe. In diese Richtung äußerte sich auch der Eigentümer des Grundstücks, die MPPM Develope GmbH Berlin, die das 70.000 m² große Gelände von der Vivico gekauft hat. So solle, der hintere Bereich, in dem sich auch die Firma Kapella mit rund 100 Arbeitsplätzen befindet“, bleiben. Der vordere Bereich soll mit rund 7.000 m² Großhandels- und 5.000 m² Einzelhandelsfläche für Edeka bebaut werden. Und das zusammen und nicht gegen die Interesse des Bezirks, wie von MPPM verlautbart wurde.

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Bezirksbürgermeister Ekkehard Band begrüßte inzwischen zwar das Vorhaben, wies aber darauf hin, dass es nicht mit dem im Entwurf vorliegenden bezirklichen Zentren- und Einzelhandelskonzept vereinbar sei. Es bestehe also erheblicher Klärungsbedarf. Es muss beispielsweisegeprüft werden, inwieweit sich negative Auswirkungen auf das Entwicklungsgebiet "Schöneberger Linse" ergeben könnten.