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East London will mit Oldenburg an einem Strang ziehen

Die am südafrikanischen Ostkap (Eastern Cape) gelegene Stadt East London möchte intensive Beziehungen zur Übermorgenstadt Oldenburg aufnehmen. „Die Gespräche mit Oberbürgermeisterin Zukiswa Ncitha sind schon bei ihrem Besuch in Oldenburg im Juli so positiv und offenherzig verlaufen, dass unsere Termine morgen bei ihr Gutes verheißen“, sagt Oberbürgermeister Schwandner. In dieser Woche besucht die um Schwandner vierköpfige Oldenburger Delegation Städte, den Wirtschaftsminister der Provinz Eastern Cape sowie weitere Politiker, Wirtschaftsverbände, eine Universität und das Goethe-Institut, um Kontakte für Oldenburg zu knüpfen.

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East Londons Oberbürgermeisterin Zukiswa Ncitha hatte den Wunsch ihrer Stadt zu einer strategischen Partnerschaft bereits beim Empfang einer 25-köpfigen Delegation rund um Eastern Capes Ministerpräsidentin Noxolo Kiviet durch Oberbürgermeister Schwandner und den Oldenburger Wirtschaftsförderungsausschuss im Alten Rathaus im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern des Landes Niedersachsen als Ziel formuliert. Niedersachsen führt seit 1995 eine enge Partnerschaft mit ständiger Präsenz in der Provinz Eastern Cape. Beim gleichen Empfang hat das Land den Wunsch formuliert, dass Oldenburg eine Städtepartnerschaft mit einer Stadt am Ostkap knüpfen möge.

„Mit einer gut ausgebauten Infrastruktur sowie einer stabilen Marktwirtschaft hat sich Südafrika im letzten Jahrzehnt zu einem Land mit einem stetig wachsenden Investitionspotential entwickelt und mit der erfolgreichen Ausrichtung der Fußball WM 2010 der Welt gezeigt, dass das Land auch internationale Aufgabenstellungen meistern kann. Die erneuerbaren Energien bieten nun eine gute Möglichkeit, die Oldenburger Kompetenz einzubringen“, so Schwandner weiter.

Oldenburg hat bereits vielseitige Kontakte nach Eastern Cape. So ist die Carl von Ossietzky Universität seit 1998 über eine Partnerschaft mit der Nelson Mandela Metropolitan University in Port Elizabeth verbunden. Es gibt Austauschprogramme für Studenten, Gastprofessoren und Schüler. Inhaltlich wird in der Lehrerausbildung und auch im Bereich der Erneuerbaren Energien und im Umweltmanagement eng zusammengearbeitet. Oldenburger Schulen, etwa die Helene-Lange-Schule, haben Kontakte nach Port Elizabeth und in diesem Rahmen auch bereits Schüleraustausche durchgeführt.