Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

DZ Bank AG im Fokus: Wahlprüfsteine zum Anlegerschutz SfA fühlt Parteien auf den Zahn

Heute hat die Schutzvereinigung für Anleger (SfA) Wahlprüfsteine an die im Bundestag vertretenen Parteien versendet. „Mit dieser Aktion wollen wir endlich damit aufräumen, dass Banken die Gewinne einstreichen und Kapitalanleger leer ausgehen“, begründet Angelika Jackwerth, SfA-Geschäftsführerin, diese Aktion.

.

Das Fass zum Überlaufen brachte schließlich die aktuelle Lage der DG-Fonds-Anleger. Rund 15.000 Anleger hatten sich in den 90er Jahren an den sogenannten DG-Fonds beteiligt, geschlossenen Immobilienfonds des genossenschaftlichen Finanzverbundes unter Führung der DG Bank (heute DZ Bank AG) sowie den Volks- und Raiffeisenbanken. Eingesammelt wurden auf diese Weise rund 1,13 Milliarden DM, etwa 578 Millionen Euro. Der Finanzverbund hat davon 133 Millionen Euro - also fast ein Viertel - für Gebühren, Provisionen und Entwicklungskosten kassiert. „Den Anlegern dagegen droht der Totalverlust“, empört sich Jackwerth. Und wie Gutachter festgestellt hätten, konnten die überteuerten und mit extrem hohen Kosten belasteten Kapitalanlagen gar keinen Gewinn abwerfen, sondern waren von vornherein zum Scheitern verurteilt. „Dennoch spielen die genossenschaftlichen Banken, allen voran die DZ Bank AG, weiter auf Zeit und warten ab, bis sämtliche Ansprüche Anfang 2012 verjährt sind“, erläutert Jackwerth die aktuelle Lage und kündigt an: „Solche Raubritterspiele auf Kosten der Privatanleger wollen wir künftig verhindern.“ In der SfA bündeln mehr als 800 geschädigte DG-Fonds-Anleger ihre Interessen.