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Duisburg zeigt sich weitgehend stabil

Im wichtigen Markt der Gewerbeimmobilien erreicht Duisburg weitestgehend Zahlen des Vorjahres. Insbesondere der Anker der Marktes, die Bürovermietung, zeigt einmal mehr die große Stabilität mit einer Neuvermietung knapp über den Vorjahreszahlen mit insgesamt 63.000 m² Neuvermietung. Das ist insgesamt, so der Duisburger Makler Axel Quester, keine schlechte Leistung. Aber langfristig kann ohne Bewegung, ohne neue innovative Standorte und ohne die Erneuerung von Beständen kein Marktwachstum erreicht werden.

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Wie auch im Vorjahr ist es gelungen ohne spektakuläre Einzelumsätze erneut die Grenze von 60.000 m² zu überschreiten. Die großen, überregionalen Nutzer und Investoren waren es nicht, die 2011 den Büromarkt geprägt haben, vielmehr auf Nutzerseite die Verlagerung und Vergrößerung bestehender Unternehmen aus der Region und auf Investorenseite die Fortführung und Fertigstellung begonnener Projekte. 63.000 m² sind ein großer Erfolg in einem Marktumfeld, das 2010 und 2011 durch negative Schlagzeilen rund um den Standort Duisburg geprägt war.

Es war immer schon eine besondere Stärke des Duisburger Marktes, so Quester, auch in Krisen stabil zu bleiben. Er erinnert an die anziehenden Umsätze in Duisburg während des Einbruchs des neuen Marktes. Geht man in die Details des Marktes ist aber auch der Handlungsbedarf erkennbar. Bei der Verteilung der neu vermieteten Flächen hat sich einmal mehr Ruhrort hervor getan. Mit 11.500 m² hat der Stadtteil das Vorjahresergebnis noch einmal übertroffen.



Die größten Einzelmieter
Thyssen Krupp, Inoxum Edelstahl, Duisport und Buhlmann Tube Solutions waren 2011 die größten neuen Nutzer am Büromarkt mit Umsätzen von jeweils 3.000 m² oder mehr. Insgesamt ist mittlerweile auch das im Innenstadtbereich einzige verfügbare Bürogebäude mit größeren zusammenhängenden modernen und bezugsfertigen Flächen, der zweite Bauabschnitt des H2O, gut gefüllt. Das alte Duisburger Problem wird noch immenenter: Es gibt kaum verfügbare moderne größere Einheiten über 1.000 m². Und diese Situation wird sich auch in den nächsten Jahren voraussichtlich nicht ändern, allenfalls über Freizug kommen noch Flächen an den Markt.

Neubauvolumen knickt nach 2012 ein
Die Neubauprognose ist eher zurückhaltend. 2011 wurden beachtliche 30.000 m² neu in den Markt gebracht, größtes Einzelprojekt war das Kuhlenwall-Karrée. Während 2012 die prognostizierte Fertigstellung noch bei guten 36.000 m² liegt, wird es ab 2013 nach gegenwärtigen Zahlen einen erheblichen Rückgang geben.

Innenhafen Nordseite Spitzenmiete
Das Mietniveau ist in Duisburg stabil geblieben, größere Bewegungen gab es nicht. Die ohnehin höheren Mieten am Duisburger Innenhafen sind 2011 im Schnitt noch einmal um 3% angezogen, insbesondere durch die Neuvermietung der überdurchschnittlich hochwertigen Flächen im zweiten Bauabschnitt des H2O. Im Innenstadtbereich ist in gleicher Größenordnung ein geringer Mietrückgang zu beobachten gewesen. Die Nordseite des Innenhafens ist mit 13,50 Euro/m² Duisburgs teuerste Bürolage.