Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Düsseldorfer Immobilienmarkt 2010 knackte erneut die Milliardengrenze

Geschlossene Fonds traten 2010 besonders stark als Immobilienkäufer in Düsseldorf in Erscheinung und trugen damit dazu bei, das Transaktionsvolumen 2010 gegenüber dem Vorjahr deutlich zu erhöhen. Laut Investment Market Report 2011 von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) wurde 2010 in Düsseldorf 2010 ein Transaktionsvolumen von rund 1,19 Milliarden Euro erzielt, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fünfzig Prozent entspricht. Gleichzeitig wurde damit wieder die Milliarden-Schwelle durchbrochen und das drittbeste Investmentergebnis der vergangenen zwölf Jahre erzielt. Im bundesweiten Vergleich liegt Düsseldorf damit hinter Berlin, Hamburg, Frankfurt und München auf dem fünften Platz.

.

Mitverantwortlich für dieses erfreuliche Resultat sei auch die Tatsache, dass die Nachfrage in allen Marktsegmenten, also auch bei den kleineren und mittleren Deals, rege war, heißt es im Report. Parallel zur Umsatzsteigerung wurde auch eine größere Zahl an Deals abgeschlossen, die von 36 (2009) auf 51 stiegen. Das durchschnittliche Umsatzvolumen pro Abschluss erhöhte sich dagegen nur marginal von 22 Millionen Euro (2009) auf gut 23 Millionen Euro. Am meisten investiert wurde in Objekte mit mehr als fünfzig Millionen Euro. In dieser Größenklasse wurden insgesamt 675 Millionen Euro (57%) umgesetzt. Auf rund zwanzig Prozent (241 Millionen Euro) Anteil am Transaktionsvolumen kommen Verkäufe zwischen 25 und fünfzig Millionen Euro, die Kategorie zwischen zehn und 25 Millionen Euro liegt immerhin noch bei knapp dreizehn Prozent (151 Millionen Euro). Nur geringfügig weniger wurde in Objekte bis zehn Millionen Euro angelegt, auf die 121 Millionen Euro (gut zehn Prozent) entfielen. Gleichzeitig wurden in dieser Klasse die meisten Verkaufsfälle (26) registriert.

Offene Fonds und Projektentwickler vorn, leichter Rückgang der Renditen
Auf Käuferseite dominierten 2010 klar die geschlossenen Fonds mit 54 Prozent des Transaktionsvolumens. An keinem anderen deutschen Standort erreichen sie einen vergleichbaren Wert. Mit jeweils zwischen neun und zehn Prozent waren offene Fonds, Versicherungen und private Anleger am Investmentgeschehen beteiligt, dicht gefolgt von den Spezialfonds (7,5%). Bemerkenswert ist vor allem, dass die 2009 noch auf dem zweiten Platz liegenden Projektentwickler (22 %) im Jahr 2010 nur auf einen Anteil von knapp vier Prozent kommen. Der Anteil ausländischer Käufer, die 2009 nahezu vom Markt verschwunden waren, liegt bei einem Viertel des Transaktionsvolumens.

Die auf Käuferseite kaum aktiven Projektentwickler liegen 2010 auf der Rangliste der Verkäufer mit großem Abstand vorn (fast 46%). Auf zweistellige Umsatzanteile kommen auch die Immobilien AGs (gut 16%) und die geschlossenen Fonds mit 10,5 Prozent vor den offenen Fonds (9%) sowie den Spezialfonds mit gut acht Prozent. Die im Vorjahr noch an erster Stelle liegenden Equity/Real Estate Funds mischen nur noch mit knapp vier Prozent mit. Ausländische Anleger haben ihren Anteil am Umsatzvolumen gegenüber 2009 (23%) noch einmal gesteigert und sind für insgesamt ein Drittel aller Abschlüsse als Verkäufer verantwortlich.