Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Düsseldorf - Erwartungen mehr als erfüllt

Auch gegen Ende des dritten Quartals 2006 konnte sich der Büromarkt Düsseldorf besser behaupten als im gleichen Quartal des Vorjahres. Der Büroflächenumsatz im Stadtgebiet Düsseldorf fiel mit ca. 190.000 m² Bürofläche um 18 % (ca. 29.000 m²) höher aus. Mit einer Vermietungsleistung von rund 79.000 m² zeigte sich das dritte Quartal besonders stark. Dazu beigetragen haben neben 13 Vermietungen zwischen 1.000 m² und 3.000 m² als Hauptmieter die Werbeagentur Grey mit ca. 10.500 m² sowie die Agentur für Mediaberatung Mediacom GmbH mit ca. 8.900 m² im Düsseldorfer Norden, der Telekommunikationsausrüster Huawei Technologies Deutschland GmbH mit ca. 3.200 m² im Teilmarkt Seestern und die Bank of Tokyo-Misubishi UFJ Ltd. mit ca. 3.200 m² in der Innenstadt.

.

Mit einer Gesamtsumme von ca. 89.000 m² wurden insgesamt 34 Verträge ab 1.000 m² bis zum Ende des dritten Quartals in diesem Jahr abgeschlossen. Das entspricht einem Anteil von 47 % des gesamten Düsseldorfer Büroflächenumsatzes. Im gleichen Quartal des vergangenen Jahres kam die dieselbe Anzahl von Verträgen auf ein Volumen von ca. 94.000 m² und einen Anteil von 58 %. Mit einer Steigerung um 4 Prozentpunkte lag der Anteil der Vermietungen zwischen 500 m² und 1.000 m² bei 20 % (ca. 39.000 m²). Um 7 Prozentpunkte auf 33 % (ca. 62.000 m²) gestiegen ist der Anteil der Vermietungen unter 500 m².

Die Branche unternehmensbezogene Dienstleistungen, Medien und Werbung erreichte fast 40 % (ca. 75.000 m²) des gesamten Düsseldorfer Büroflächenumsatzes und verbesserte ihr Ergebnis um 11 Prozentpunkte. Der Anteil der Branche Handel, Industrie und Logistik von 15 % (ca. 28.000 m²) ließ um 2 Prozentpunkte nach. Der Anteil von 11 % (ca. 21.000 m²) im Bereich Vereine, Verbände und staatliche Einrichtungen verringerte sich um die Hälfte. Mit jeweils 9 % lagen die Branche Telekommunikation, IT und EDV (ca. 17.500 m²) sowie Finanzen, Banken und Versicherungen (ca. 16.500 m²) gleichauf. Während Erstere ihren Anteil um 3 Prozentpunkte ausbauen konnte, verlor Letztere in gleicher Höhe.

Mieten
Die Spitzenmiete bezogen auf das Stadtgebiet stagnierte weiterhin. Erzielt wurden die 21,00 €/m²/mtl. im Teilmarkt Innenstadt. Die gewichtete Durchschnittsmiete stieg im Vergleich zum dritten Vorjahresquartal um 0,30 € auf 12,40 €/m²/mtl. Rund 32 % aller Mietverträge wurden in der Preiskategorie bis 10,00 €/m²/mtl. abgeschlossen. In etwa gleicher Höhe erfolgten Mietvertragsabschlüsse in der Preisspanne zwischen 10,00 €/m²/mtl. und 12,50 €/m²/mtl. Zusammen trugen sie jeweils fast hälftig mit 60 % zum gesamten Düsseldorfer Flächenumsatz bei.
Etwas mehr als ein Fünftel aller Mietvertragsabschlüsse bewegte sich im Preissegment zwischen 12,50 €/m²/mtl. bis 15,00 €/m²/mtl. Mit einem Viertel waren sie am Flächenumsatz beteiligt. In 11 % aller Abschlüsse galten Mietzahlungen zwischen 15,00 €/m²/mtl. und 17,50 €/m²/mtl. Sie erzielten einen Umsatzanteil von 9 %. Zwischen 17,50 €/m²/mtl. und 20,00 €/m²/mtl. bzw. ab 20,00 €/m²/mtl. wurden bei 3 % bzw. 2 % aller Mietverträge vereinbart. Ihr gemeinsamer Anteil am Düsseldorfer Vermietungsvolumen kam auf 8 %.

Leerstand
Gegenüber dem dritten Quartal 2005 sank der Leerstand um ca. 25.000 m² (- 3 %) auf ca. 766.000 m². Für die Leerstandsberechnung wurden sowohl die akuten Leerstände als auch die Flächen berücksichtigt, die in den nächsten drei Monaten bezugsfertig sind. Mit eingerechnet ist ebenfalls der verdeckte Leerstand (Angebot an Untermietflächen) von ca. 35.000 m². Die Düsseldorfer Innenstadt trägt mit 27 % (ca. 207.000 m²) des gesamten Leerstandes die größte Last. In den Teilmärkten Seestern (ca. 157.000 m²) und Düsseldorf-Nord (ca. 147.000 m²) fand sich jeweils etwa ein Fünftel. Die Leerstandsrate für das gesamte Düsseldorfer Stadtgebiet inklusive der Untermietflächen lag bei 11,0 % und sank damit um 0,5 Prozentpunkte im Vergleich zum dritten Quartal des Jahres zuvor.

Eine Qualifizierung des Leerstandes zeigt, dass 41 % auf so genannte A-Objekte fallen (Neubauten mit hochmoderner sowie hochwertiger Ausstattung oder sanierter Altbau in Neubauqualität). Gleichzeitig verfügen diese Gebäude mit 60 % über den größten Anteil an Untermietflächen. Objekte der B-Klasse (Bestandsgebäude älter als 5 Jahre mit funktionaler und zeitgemäßer Ausstattung) weisen 54 % des Leerstandes auf. Etwa 5 % sind in C-Objekten zu finden.

Lesen Sie hier mehr zum Thema:
Teil 2 - Düsseldorf - Erwartungen mehr als erfüllt