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Düsseldorfer Büromarkt 2010 schließt fast doppelt so gut ab wie 2009

Zum Ende des vierten Quartals 2010 wurde in Düsseldorf bei insgesamt etwa 340 abgeschlossenen Mietverträgen ein Büroflächenumsatz von rund 334.000 m² erzielt, was einem Plus gegenüber dem Vorjahr von mehr als neunzig Prozent entspricht. 2009 waren lediglich rund 256 Mietverträge mit einem Volumen von circa 178.000 m² erreicht worden. Das sind Ergebnisse der jüngsten Analyse des Unternehmens Anteon für den Düsseldorfer Büromarkt. Obwohl die Vodafone-Vermietung diese Ergebnisse beeinflusst hat und Anteon nicht mit einem ähnlichen Deal im Jahr 2011 rechnet, fällt auch die Prognose des Unternehmens positiv aus.

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Im vierten Quartal wurden noch einmal rund 75.000 m² Bürofläche vermietet, heißt es ind er Analyse. Das sei fast doppelt so viel wie im Vergleichsquartal 2009, in welchem nur etwa 42.000 m² umgesetzt wurden. Zu den bedeutendsten Mietvertragsabschlüssen im vierten Quartal zählten unter anderem die DWP Bank und ein Dienstleistungsunternehmen der Energiewirtschaft. Über das Gesamtjahr gesehen haben sich auch Großnutzer wie die AXA, Rölfs & Partner oder auch Ericsson für neue Büroflächen innerhalb des Düsseldorfer Stadtgebietes entschieden. Insgesamt konnten im letzten Jahr acht Abschlüsse für Flächen oberhalb von 5.000 m² registriert werden. Vor dem Hintergrund täglich verbesserter Konjunkturprognosen und dem auch an anderen Bürostandorten spürbaren Aufschwung könne man bei aller Vorsicht inzwischen davon ausgehen, dass die Krise auf den Büromärkten endgültig überwunden ist, urteilt Anteon. Dabei könne und wolle man mit Blick auf Düsseldorf freilich nicht verschweigen, so das Unternehmen weiter, dass die Vodafone-Anmietung mit rund 90.000 m² Bürofläche am Seestern das Ergebnis für das Jahr 2010 maßgeblich beeinflusst hat. Aber auch ohne diese läge die Steigerung gegenüber dem Vorjahr noch bei rund 66.000 m². Spürbar sei aber eine deutliche Belebung, welche sich sowohl im Umsatz als auch in den vorliegenden Anfragen für das Jahr 2011 niederschlägt. Zudem habe der Mietpreis insbesondere für die Vielzahl der kleinteiligen Vermietungen in sehr guten Lagen noch einmal angezogen.

Spitzenmiete
Die Spitzenmiete ist im Vergleich zum Vorjahr konstant bei circa 23,50 Euro/m² mtl. geblieben und wurde 2010 wie in den Vorjahren im Düsseldorfer Bankenviertel erzielt. Die Marktteilnehmer seien wieder bereit, für qualitativ hochwertige Flächen auch adäquate Mieten zu bezahlen, heißt es in der Analyse. Hohe Mieten wurden aber auch bei Neuanmietungen in der City (21,00 Euro/m² mtl.) im MedienHafen (21,00 Euro/m² mtl.) und im Kennedydamm (20,00 Euro/m² mtl.) fällig. In allen anderen Teilmärkten lagen die Spitzenmieten deutlich unter 20,00 Euro/m² mtl. Die Durchschnittsmiete hat sich aktuell auf etwa monatliche 14,45 Euro pro Quadratmeter gegenüber rund 13,30 Euro/m² in 2009 erhöht.