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Dubai`s Rolle als Finanzdrehscheibe wächst

Für weltweite Schlagzeilen ist Scheich Mohammad Bin Rasheed Al Maktoum, Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Premierminister von Dubai immer gut. So als er der Welt verkündete, Dubai würde sich in den nächsten Jahren zu einer internationalen Finanzdrehscheibe und Wirtschaftsmetropole entwickeln. Wie so vieles in Dubai, nimmt auch diese Vision Formen an, denn inzwischen entwickelt sich die Region tatsächlich zu einem zentralen Knotenpunkt zwischen den großen internationalen Finanzzentren New York und London im Westen und den asiatischen Finanzmetropolen wie Hongkong und Singapur. Möglich wurde dies insbesondere durch die Schaffung des Dubai International Financial Center (DIFC) im Jahr 2002. Erst vor wenigen Tagen erhielt die UBS von der Dubai Financial Services Authority (DFSA) eine Lizenz für die Eröffnung einer Geschäftsstelle im DIFC. Mit der Erteilung der DFSA-Lizenz zur Eröffnung einer Geschäftsstelle erhält UBS die Möglichkeit, ihr bestehendes Geschäft in diesem Wachstumsmarkt weiter auszubauen. Derzeit sind über 200 UBS-Mitarbeiter für den Mittleren Osten zuständig, 65 davon arbeiten bereits in der Golfregion. Unterstützt wird diese Entwicklung als Finanzdrehscheibe auch durch ein Projekt, das selbst für Verhältnisse in Dubai alle Grenzen zu sprengen scheint und gerade vorgestellt wurde: Die Dubai World Central International (DWC) mit dem – nach Fertigstellung – mit Abstand größten Flughafen der Welt. Das in der Nähe von Jebel Ali ausgewiesene Areal umfasst 140 Quadratkilometer (doppelt so groß wie Hong Kong Island). Die Kapazität entspricht zusammen genommen der der Flughäfen Chicago O’Hare und London Heathrow. Mehr als 57.000 Tausend Menschen sollen dort künftig arbeiten und 12 Millionen Frachttonnen und 120 Millionen Passagiere pro Jahr betreuen. Der Preis für das Megabauwerk wird mit 33 Milliarden US-Dollar angesetzt. „Diese Projekte sind ein deutliches Zeichen für eine anhaltend positive wirtschaftliche Entwicklung mit entsprechender Nachfrage nach Wohn- und Büroimmobilien“, meint Marco Quacken vom Marktführer für Dubai-Immobilienfonds, der Alternative Capital Invest (ACI) aus Gütersloh. „Blauäugig sollte man allerdings auch in Dubai nicht mehr investieren“, rät Quacken. „So zeigt die unterschiedliche Nachfrage in den einzelnen Stadtvierteln Dubais, dass sich zunehmend Premium-Lagen, aber auch 2b-Lagen für Immobilien in Dubai herausbilden. Herausforderung für Fondsinitiatoren von Dubai-Immobilienfonds wird es daher sein, auch künftig derartige Premium-Lagen zu erkennen“, erläutert Marco Quacken.

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