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Dresden: Grundsteinlegung Wilsdruffer Kubus

Mit dem gerade entstehenden „Wilsdruffer Kubus“ errichtet die TLG Immobilien GmbH den ersten neuen Hochbau am neu gestaltete Postplatz. Damit beginnt die weitere Entwicklung des Verkehrsknotenpunktes, der seine Wirkung erst im Kontext mit der künftigen Bebauung voll entfalten soll. Der Grundstein für das Büro- und Geschäftshaus wurde heute im Rahmen einer feierlichen Zeremonie gelegt.

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Die SAP SI als Hauptmieter verlegt ihren Hauptsitz vom Robotron-Gebäude in den „Wilsdruffer Kubus“. Das Gesamtvorhaben umfasst zwei Baukörper, den „Kubus“ im westlichen Teil und einen kleineren „Riegel“ im östlichen Teil des 6.000 m² großen Baufeldes. Unter beiden Baukörpern befindet sich eine gemeinsame, zweigeschossige Tiefgarage mit 225 Stellplätzen. In den beiden Baukörpern mit einer Gesamtnutzfläche von 9.800 m² bieten sich weiteren Nutzern attraktive Flächen für Geschäfte und Restaurants. Die Investition der TLG Immobilien GmbH beträgt ca. 27 Mio. Euro.

Die beiden Objekte entstehen in bester Innenstadtlage, direkt am Postplatz zwischen Wilsdruffer Straße und Advanta-Riegel. Der Hauptnutzer SAP SI AG mietet Teilflächen des Erd- und 1. Obergeschosses sowie sämtliche vier darüber liegende Geschosse im Wilsdruffer Kubus als Büroflächen. Die verbleibenden Flächen im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss sind sehr gefragt und werden an Einzelhändler oder Dienstleister vermietet. Im nur zweigeschossigen „Riegel“, der über eine Nutzfläche von ca. 520 m² verfügt, ist eine gastronomische Nutzung vorgesehen.

Das Bauvorhaben entspricht in seiner Kubatur der Vorgabe des „Schürmann-Plans“, der bereits Anfang der neunziger Jahre im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbes zur strukturierten Entwicklung des Postplatzes beschlossen wurde. Die Baukosten für die zwei Gebäudeteile betragen insgesamt 27 Mio. Euro. Die Baumaßnahmen am Gesamtobjekt sollen bis zum Dezember 2008 abgeschlossen sein.

Der Geschäftsführer der TLG Immobilien GmbH, Dr. Eugen von Lackum: „Wir investieren ganz bewusst erneut mitten in der dynamisch wachsenden Stadt Dresden. Wie schon bei unseren Investitionen zum Beispiel in die Altmarkt Galerie, an der Prager Straße und in das Hotel de Saxe am Neumarkt ist auch der Wilsdruffer Kubus von Bedeutung für die Weiterentwicklung der Dresdner Innenstadt. Insgesamt haben wir an unserem Premium-Standort Dresden in den vergangenen 10 Jahren bereits 300 Mio. Euro investiert.“

Bei der Grundsteinlegung legten die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange und Herbert Feßenmayr, Beigeordneter für Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Dresden, mit Vertretern des Hauptmieters SAP SI AG und der TLG Immobilien GmbH selbst Hand an.

"Dresden knüpft an eine lange Tradition der Erfinder und Kunstliebhaber an. Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst bilden hier eine befruchtende Einheit. In Dresden ansässige Firmen können auf eine breite inner- und außeruniversitäre Forschungslandschaft zurückgreifen. Ich wünsche den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von SAP SI eine gegenseitig inspirierende Verbindung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur", so Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange unter Bezugnahme auf die Nähe des Standortes zum Zwinger, den Museen der Innenstadt und dem Schauspielhaus.

Dem Beigeordneten für Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Dresden, Herbert Feßenmayr, ist die Entwicklung des Postplatzes ein besonderes Anliegen, denn: „Wenn sich ein so zukunftsorientiertes Unternehmen wie SAP SI dort ansiedelt, ist das ein starker Impuls für den Postplatz und dient der Stärkung der gesamten Innenstadt.“

Mit dem geplanten Umzug des Hauptsitzes der SAP SI direkt an den Dresdner Zwinger trifft dem alten Slogan der Dresdner Wirtschaftsförderung entsprechend High Tech auf Barock. Doch neben der Nähe zum Dresdner Zwinger profitieren die Mieter auch von der Anbindung an die Einkaufsangebote der Innenstadt und von den hervorragenden Verkehrsverbindungen, die der Postplatz bietet. Mit dem geplanten Abriss des „Linde-Riegels“ auf der gegenüberliegenden Seite der Wilsdruffer Straße und der geplanten Erweiterung der „Altmarkt-Galerie“ wird sich diese Lage perspektivisch noch weiter verbessern.