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Städtebau: Dr. Hans-Dieter Krupinski mit Verdienstkreuz am Bande geehrt

Überreichung des Verdienstordens am Bande

Der Bundespräsident hat auf Vorschlag der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Hans-Dieter Krupinski verliehen. Der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Dr. Günther Horzetzky, überreichte die hohe Auszeichnung am vergangenen Donnerstag im Haus der Architekten in Düsseldorf. Dr. Hans-Dieter Krupinski (70) war bis 2005 als Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Bauministerium für den Bereich „Wohnungsbau und Siedlungsentwicklung“ zuständig und entwickelte in Kooperation mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen verschiedene Instrumente und Verfahren, um insbesondere die Qualität und den sozialen Anspruch im geförderten Wohnungsbau auf hohem Niveau weiter zu entwickeln.

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In einer Feierstunde im Haus der Architekten würdigte der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Hartmut Miksch, den neuen Ordensträger als „treibende Kraft der Stadterneuerung in Nordrhein-Westfalen“, der mit mutigen Ideen und großer Überzeugungskraft dazu beigetragen habe, dass der Strukturwandel in NRW auch städtebaulich begleitet und befeuert wurde. „Im Mittelpunkt aller planerischen Erwägungen steht für Dr. Hans-Dieter Krupinski immer der Mensch“, hob Hartmut Miksch hervor. Die angemessene Weiterentwicklung des sozialen Wohnungsbaus sei Dr. Krupinski stets eine Herzensangelegenheit gewesen, die ihn auch außerdienstlich nicht losgelassen habe. So hilft der Ministerialdirigent a. D. seit vielen Jahren über die „Friedrich Joseph Haass Stiftung“ behinderten Kindern und Jugendlichen in Odessa/Ukraine und unterstützt eine Suppenküche in Pskow/Russland. Auch in seiner Heimatstadt Ratingen und in Düsseldorf engagiert sich Dr. Krupinski im gesellschaftlichen Bereich, u. a. bei den „Düsseldorfer Jonges“ und im Heimatverein „Ratinger Jonges“, mit dem er die Sanierung des mittelalterlichen Befestigungsbauwerks „Dicker Turm“ in Ratingen realisierte.

Mit der Architektenkammer NRW entwickelte Dr. Hans-Dieter Krupinski in seiner Funktion als Abteilungsleiter „Wohnungsbau, Wohnungs- und Siedlungsentwicklung“ im nordrhein-westfälischen Bauministerium in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit u. a. das Instrument der „Landeswettbewerbe“, mit denen beide Partner seit Jahren innovative und experimentelle Projekte im Städtebau anstoßen, die oftmals nach ihrer Realisierung bundesweit Aufmerksamkeit erregten - u. a. eine Passivhaussiedlung in Leverkusen und in jüngster Zeit das ambitionierte soziale Wohnungsbauprojekt „Südliche Furth“ in Neuss. Auch die „Auszeichnung vorbildlicher Bauten in NRW“ und sein Einsatz für junge Architektinnen und Architekten in Wettbewerben und Qualifizierungsverfahren zeugen vom großen Einsatz Hans-Dieter Krupinskis für die Baukultur in Nordrhein-Westfalen. Dr. Krupinski ist als Stadtplaner seit vielen Jahren selbst Mitglied der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen.