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Dortmund: Stadt sucht nach Alternativen zu 3do

Nach dem Aus des Großprojekts 3do am Dortmunder Hauptbahnhof gibt es offenbar eine Vielzahl von Investoren, die sich um Projekte in der Stadt bemühen. "Uns erreicht in diesen Tagen eine Vielzahl von Anfragen potenzieller Investoren, die in Dortmund etwas bewegen wollen", sagt Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer. Zwei Investoren seien sogar ernsthaft interessiert, "1:1 in das 3do-Projekt einzusteigen", sagte Stadtdirektor Ulrich Sierau. Man habe bereits Gespräche über Alternativen zu dem 520 Mio. Euro schweren Bahnhofsprojekt aufgenommen.

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Zunächst allerdings muss der Projektentwickler Sonae Sierra den städtebaulichen Vertrag für beendet erklären. Einen Rechtsanspruch darauf habe Dortmund zwar nicht, entsprechende Absichtserklärungen des langjährigen Planungspartners lägen aber vor, sagt Sierau. Sonae Sierra hat die Planungskosten von 23 Mio. Euro, die bislang in das Projekt investiert wurden, bereits in der Bilanz für 2006 abgeschrieben.

Langemeyer und Sierau nehmen nun die Deutsche Bahn AG in die Pflicht. "Es wäre erfreulich und würde vieles vereinfachen, wenn die Bahn zum Bahnhofsneubau einen signifikanten Eigenanteil beisteuern würde", sagte Sierau. Beim 3do habe sich der Eigenanteil der Bahn auf lediglich 4 Mio. Euro belaufen.